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Eishockey: Hornets hoffen auf stimmungsvolle Heimpremiere

Eishockey: Hornets hoffen auf stimmungsvolle Heimpremiere

Endlich geht es für den EHC Zweibrücken auch zuhause um Punkte. Am Sonntag, 19 Uhr, treffen die Hornets auf den Überraschungszweiten der Regionalliga Südwest, den EC Eppelheim. Neuzugang Marko Sakic hat Trainer Drewniak ins zweite Glied verbannt.

Mit einem Sieg am Sonntagabend möchte Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken die drei Punkte aus Ravensburg vergolden. Um 19 Uhr steht in der Ice Arena am Flugplatz gegen den EC Eppelheim der erste Heimauftritt für die Hornets auf dem Plan. "Unser Start in die Runde war ganz okay. Dass wir die Partie noch gedreht haben, war besonders für die Moral der Mannschaft wichtig. Dieser Erfolg pusht enorm", blickt EHC-Trainer Richard Drewniak auf den das vergangene Wochenende zurück.

Die gute Stimmung im Team soll sich gegen Eppelheim auch auf die Ränge übertragen. "Alle freuen sich riesig, dass es jetzt endlich auch zuhause losgeht. Hoffentlich ist die Halle am Sonntag voll", setzt Drewniak auf die lautstarke Unterstützung der Zweibrücker Fans. Dass sein Team als Favorit in die Partie geht, ist Drewniak bewusst, gleichzeitig warnt er vor den robusten Gästen. "Eppelheim stellt seit jeher kampfstarke Mannschaften. Wenn du diesen Kampf nicht annimmst, geht in dieser Liga gar nichts. Aber darauf sind wir vorbereitet." Vier Angriffsreihen sollen wie schon in Ravensburg für die nötige Durchschlagskraft in der EHC-Offensive sorgen. Druck von Beginn lautet Drewniaks Devise. Der Gegner solle sich nach den Hornets richten, nicht umgekehrt.

Marko Sakic werden die EHC-Fans am Sonntag vergeblich auf dem Eis suchen. Der Kroate - immerhin Nationalspieler für sein Land - hat Drewniak bislang nicht überzeugt und wird erst einmal in der zweiten Mannschaft auflaufen. "Marko hat unseren Erwartungen nicht in diesem Maße erfüllt, wie wir uns das von ihm gewünscht hätten", begründet Drewniak seine Entscheidung. Als Kontingentspieler werden deshalb wieder Tomas Vodicka und Adam Klein im Aufgebot stehen. Nicht zur Verfügung stehen dagegen Dennis Walzer, der noch an seiner Schulterverletzung laboriert und Georg Hähn. Der Einsatz von Benedikt Peters ist fraglich.