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Die Oberligaringer des Ostsaarkreises formieren sich neu

Ringen : Die Oberligaringer des Ostsaarkreises formieren sich

Die Planungen der Ostsaar-Ringvereine für die kommende Saison ist in vollem Gange. Die KSG Erbach überlegt noch.

In den beiden unteren Ringer-Ligen ist die Zusammensetzung für die Saison 2019 bekannt gegeben worden. Rundenbeginn ist am Samstag, 28. September. In der Landesliga treten folgende Mannschaften an: RKG Illtal II, KV Riegelsberg III, ASS Saargemünd, ESP Stiring Wendel, KSV Fürstenhausen, RG Saarbrücken II sowie Mazieres les Metz. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem französischen und deutschen Verband läuft also weiterhin auf Hochtouren. Und in der Oberliga messen nachstehende Teams ihre Kräfte: RKG Illtal, KV Riegelsberg II, KSV St. Ingbert, KG Hüttigweiler-Schiffweiler, KSV Köllerbach II, RG Saarbrücken sowie AC Heusweiler II.

Mit der KSG Erbach fehlt erneut einer der traditionsreichsten südwestdeutschen Vereine. Die KSG hatte bereits in der vergangenen Saison aus personellen Gründen auf die Meldung einer Mannschaft verzichtet. „Ja, die Meldungen der anderen Vereine sind bereits raus. Wir könnten aber durchaus noch nachmelden, falls das zeitnah geschieht“, sagte der Erbacher Vorsitzende Harald Widmann auf Nachfrage der Saarbrücker Zeitung. Ob es noch zu einer Nachmeldung kommt, ließ Widmann offen. „Wir werden uns noch einmal zusammensetzen. Von der Tendenz her werden wir aber eher weiterhin unsere Jugendarbeit forcieren und dann für 2020 vielleicht eine Nachwuchs- und eine Aktivenmannschaft melden“, berichtete der Vorsitzende.

Auch wenn derzeit kein Erbacher Team in der Liga mitwirkt, wird dennoch eifrig trainiert. In der Sporthalle der Erbacher Luitpoldschule hat man eine neue Heimat gefunden. Dort stehen für den Verein optimale Trainingszeiten zur Verfügung. Die Kinder und Jugendlichen trainieren dienstags und freitags jeweils von 17.30 bis 19 Uhr, anschließend gehört den Aktiven die Halle. „Die Nachwuchsarbeit liegt uns sehr am Herzen. Sie ist die Zukunft des Vereins“, betont Widmann, der in früheren Jahren selbst ein erfolgreicher Ringer war, 1985 deutscher Vize-Meister wurde und 2000 bei der Vetaranen-WM in Freiburg Rang vier erreichte. Der 53-Jährige hat nun selbst das Nachwuchstraining übernommen.

„Wir müssen diesbezüglich einfach richtig am Ball bleiben. Wir haben bereits zwei Dreijährige im Training, die spielerisch Stück für Stück ans Ringen herangeführt werden“, erklärt Widmann und ergänzt: „Es ist auch nicht zwingend notwendig, zu Kämpfen auf die Matte zu steigen. Ringen ist auch ein idealer Sport, um sich körperlich und geistig fit zu machen.“ Es seien stets mindestens zwei Trainer vor Ort, um den Nachwuchs gezielt trainieren zu können.

Der St. Ingberter Pressewart Stefan Spang geht von einer schwierigen Saison für seine Mannschaft aus. Die Brüder Leo und Richard Gaal sind nach Köllerbach gewechselt. „Wir werden versuchen, ein, zwei ältere Ringer noch einmal dazuzuholen“, ment Spang. Kevin Colle will noch einmal angreifen. Mit Max Melscher (Köllerbach) steht auch bereits ein externer Neuzugang fest. Die Zielsetzung lautet, nicht wieder Letzter zu werden.

Die RKG Illtal hat in der Vorsaison die Vize-Meisterschaft gefeiert. „Ich gehe derzeit davon aus, dass wir mit der gleichen Mannschaft wie in der vergangenen Saison an den Start gehen. Wir wollen oben mitringen“, sagt der RKG-Vorsitzende Uwe Kunz. Er rechnet auch in dieser Runde mit einer guten Rolle des amtierenden Titelträgers KG Hüttigweiler-Schiffweiler.

Bei der KG wird momentan an der Zusammenstellung der diesjährigen Mannschaft gebastelt. In den unteren Gewichtsklassen werden die beiden eigenen Jugendringer Gleb Titov und Fabio Strazzuso die Aktiven verstärken. „Wir wollen unter den ersten Drei der Tabelle mitmischen“, berichtet KG-Trainer Christoph Gall.

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