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Die Judoka des 1. JC Zweibrücken scheitern in Qingdao beide in Runde eins

Judo : Grabowski und Trajdos früh raus

Die JCZ-Judoka scheitern in Qingdao beide in Runde eins. Nun Blick Richtung Olympia.

Gleich mit zwei Starterinnen war der 1. JC Zweibrücken bei den Judo-World-Masters im chinesischen Qingdao vertreten. Für beide war allerdings in der ersten Runde Schluss.

WM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Martyna Trajdos hatte in der ersten Runde „nicht unbedingt ein Traumlos“, wie JCZ-Trainer Stephan Hahn erklärte. Gegen die starke Japanerin Masako Doi musste sich JCZ-Neuzugang Trajdos in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm erst im Golden Score, also der Verlängerung, geschlagen geben. „Sie hat einen guten Kampf gemacht, aber nach drei Monaten Wettkampfpause ist es auch schwierig, gleich wieder auf der Matte zu bestehen.“

Ohnehin hatte sich Stephan Hahn gewundert, auch seinen Schützling Jasmin Grabowski (ehemals Külbs) in China am Start zu sehen. „Eigentlich befindet sie sich im Training gerade in einem Kraft- und Technikblock“, erklärt er. Da die Nationalmannschaft aber ohnehin für zwei Wochen in einem Trainingslager in China weilte, nahmen die Athleten den großen Wettkampf in Qingdao gerade mit. Doch auch für die 28-Jährige war in der Gewichtsklasse über 78 Kilogramm frühzeitig Schluss. Gegen „die derzeit stärkste Chinesin“ Shiyan Xu musste sich Grabowski nach 2:36 Minuten durch Ippon geschlagen geben. „Lieblingslose gibt es bei diesen Wettkämpfen nicht mehr“, betont Hahn, dass die Konkurrenz in der Judo-Weltspitze sehr groß geworden ist.

Bevor die volle Konzentration für Martyna Trajdos und Jasmin Grabowski auf die heiße Phase der Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio geht, seien die beiden jetzt aber erst einmal froh, über die Weihnachtsfeiertage eine kleine Verschnaufpause zu bekommen.

WM-Bronzemedaillen-Gewinnerin Martyna Trajdos freut sich auf die kurze Weihnachtspause. Foto: picture alliance / dpa/Robert Ghement

„Es geht im neuen Jahr aber schnell wieder weiter“, erklärt Stephan Hahn. Leistungstest am 3. Januar in München, dann Trainingslager in Österreich und vom 23. bis 25. Januar der erste Wettkampfeinsatz beim Grand-Prix in Tel Aviv (Israel). Ausgerechnet am gleichen Wochenende wie die deutschen Einzelmeisterschaften. „Aber die internationalen Wettkämpfe gehen vor, alles ist im neuen Jahr auf die Olympischen Spiele ausgerichtet“, betont Hahn noch einmal die Wichtigkeit, international Punkte für die Olympia-Rangliste zu sammeln.