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Der Spieltag in der Fußball-Saarlandliga

Fußball-Saarlandliga : FSV will an die Spitze – FCH will aus dem Keller

Fußball-Saarlandliga: FSV Jägersburg will im Heimspiel gegen Herrensohr in die Erfolgsspur zurück. Homburg II muss beim schweren Auswärtsspiel das Primstaler Defensivbollwerk knacken.

Nach seiner ersten Saisonniederlage in der Fußball-Saarlandliga (0:1 beim SV Mettlach) will es der FSV Jägersburg am Samstag um 15.30 Uhr im Heimspiel gegen den TuS Herrensohr besser machen. Ein Sieg ist eingeplant, um sich früh in der Saison an der Tabellenspitze festzusetzen.

Der FC Homburg II findet sich nach der bitteren 3:7-Heimpleite gegen Borussia Neunkirchen unterdessen dort wieder, wo er nach dem knappen Klassenerhalt in der Vorsaison nicht mehr hinwollte: im Tabellenkeller. Im schweren Auswärtsspiel beim Vierten VfL Primstal steht die Reserve der Grün-Weißen am Samstag um 16 Uhr schon ein wenig unter Druck.

„Auch wenn Herrensohr zur Zeit mit drei Punkten auf Platz 13 steht, sehe ich das als bisher schwerstes Saisonspiel an“, sagt FSV-Trainer Tim Harenberg. Der TuS sei viel stärker einzuschätzen, als es die Tabelle andeute. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen“, fordert Harenberg. Die zuletzt angespannte Personalsituation hat sich bei den Lila-Weißen ein wenig entspannt. Frederic Ehrmann könnte nach überwundender Kapselverletzung wieder dabei sein. Tim Schäfer, der Probleme mit dem Sprunggelenk hatte, und Florian Hasemann (muskuläre Probleme) sind wieder im Training. „Vielleicht sind beide auch wieder im Kader. Ich muss aber noch das Abschlusstraining abwarten“, so Harenberg, der allerdings immer noch lange auf die verletzten Jan Reiplinger (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Dennis Gerlinger (Bandscheibenvorfall) und Niklas Holzweißig (Schienbeinbruch) verzichten muss.

Verletzte Spieler hat auch der Trainer der U23 des FC Homburg, Andreas Sorg, zu beklagen. Für das schwere Spiel beim Tabellenvierten VfL Primstal stehen die Langzeitverletzten Johannes Schwarz und Tim Klotsch (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung. Fraglich sind zudem die Einsätze von Yacine Hammouti und Sayfedine El Khadem. „Nach der hohen Niederlage gegen Neunkirchen müssten wir uns in Primstal enorm steigern, um auch nur annähernd eine Chance zu haben“, gibt sich Sorg nicht gerade optimistisch. Der VfL Primstal ist mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen in die Runde gestartet – und hat dabei nicht ein einziges Gegentor hinnehmen müssen. Allein das sage schon viel über die Stärken des Gegners aus, meint Sorg: „Sie stehen in der Defensive sehr gut und im richtigen Moment machen sie vorne auch die entscheidenden Tore. Es wird für uns sehr schwer – aber ganz sicher nicht unmöglich etwas Zählbares mitzunehmen.“