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Das Zweibrücker Stadtderby steht an

Das Zweibrücker Stadtderby steht an

Vor drei Jahren trafen die beiden Teams letztmals aufeinander. Damals gewann die VBZ beide Spiele mit 2:1 und 4:0 gegen den Stadtrivalen TSC Zweibrücken. Dieses Mal rechnet sich der TSC gute Chancen aus.

Fünf Mal in Folge hat der TSC Zweibrücken gewonnen. "Wenn wir so spielen, dann wird es für die VBZ schwer zu gewinnen", meint der Trainer des TSC, Sanel Nuhic, vor dem Stadtderby an diesem Samstag, 16 Uhr, auf dem TSC-Platz an der Wattweilerstraße. Wobei den TSC-Coach weniger die ergebnismäßige Fortsetzung interessiert, als die "Art und Weise, wie wir gespielt und gewonnen haben". Nuhic möchte, dass seine Mannschaft "schön spielt. Dann stellt sich der Erfolg auch ein".

Nuhic ist überzeugt, dass schon vor drei Jahren einige Punkte mehr drin gewesen wären. "Aber wir wollten nicht nur bessere Ergebnisse. Wir wollten die Spieler und die Mannschaft auch weiterbringen." Diesen Umbruch hätten der Verein und die Spieler mitgetragen. "Das Ergebnis sieht man jetzt." Der Aufsteiger steht auf Platz zwei.

Beim TSC waren schon einige Spieler vor drei Jahren bei den beiden Niederlagen (1:2 im Heimspiel und 0:4 bei den VBZ) dabei. "Die Jungs haben sich das gemerkt und daraus gelernt", ist Nuhic sicher. Bei all der kühlen Analyse weiß Nuhic, dass das Spiel etwas Besonderes ist. "Da wirken viele Dinge von außen auf die Spieler ein. Das ist nicht zu planen." Da müssten die Spieler auf dem Platz damit zurechtkommen. "Aber der Fußball lebt auch davon, dass viele Zuschauer kommen." Und Nuhic hofft auf die gleiche Resonanz wie vor drei Jahren mit rund 700 Zuschauern am Wattweiler Berg.

Auch der Trainer der VB Zweibrücken , David Schwartz, rechnet bei dem Stadtderby mit sehr vielen Zuschauern. Deshalb sei es entscheidend, welche Mannschaft am besten mit der angespannten Situation zurechtkommt und die bessere Tagesform zeigt. Der TSC habe als Aufsteiger bisher eine "sehr gute Runde" abgeliefert. "Aber wir versuchen auch, das Spiel zu gewinnen. Auch wenn es schwer wird." Dazu werden die VBZ aus einer kompakten Mannschaft heraus agieren. Am vergangenen Sonntag sei bei der 1:2-Niederlage gegen Ramstein "einiges schief gelaufen". Auch sonst könnten seine Elf angesichts zweier torloser Unentschieden drei, vier Punkte mehr auf dem Konto haben. Schwartz muss im Derby auf zwei Rot gesperrte Spieler verzichten. "Wer von den angeschlagenen Spielern mitspielt, zeigt sich am Spieltag", sagt Schwartz.

Die SG Rieschweiler II hat mit zwei Siegen in Folge die Rote Laterne abgegeben. Mit dem gewonnen Selbstvertrauen geht die Elf in das Spiel am Sonntag, 13.15 Uhr, gegen die Sportfreunde Bundenthal . "Dazu kommt noch die besondere Motivation des Kerwespiels", sagt Trainer Jörg Lefebre. Auch wenn Bundenthal zu den Mannschaften aus der Spitzengruppe zählt. "Nichtsdestotrotz wollen wir das bestmögliche Ergebnis herausholen."