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Fußball-Oberliga: Das letzte Fünkchen Hoffnung für den FSV

Fußball-Oberliga : Das letzte Fünkchen Hoffnung für den FSV

Kellerkind FSV Jägersburg empfängt in der Fußball-Oberliga am Samstag die U21 des 1. FC Kaiserslautern.

So lange rechnerisch noch eine Chance auf den Klassenerhalt besteht, will Fußball-Oberligist FSV Jägersburg die Flinte nicht ins Korn werfen. Der Tabellendrittletzte will noch den viertletzten Platz erreichen, der möglicherweise für den Klassenerhalt reichen könnte. Nach dem spektakulären 7:4-Heimsieg am Mittwoch gegen den FV Diefflen hat der FSV zwar keine Punkte auf das rettende Ufer gutgemacht – weil der TSV Emmelshausen ebenfalls gewann – hat aber zumindest Selbstbewusstsein getankt. Mit diesem empfängt Jägersburg am Samtag ab 15.30 Uhr die U21 des 1. FC Kaiserslautern.

„Das war ein ganz schön wildes Spiel gegen Diefflen. Da war alles drin, für beide Mannschaften“, meinte FSV-Stürmer Emanuel Luis Kiefer. Zunächst musste der Stürmer, der den FSV nach der Saison in Richtung FK Pirmasens verlassen wird, auf der Bank mit ansehen, wie beide Defensivreihen völlig von der Rolle waren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt sorgte Kiefer dann für mächtig Dampf. Er traf zur 5:4-Führung und wurde dann vom Dieffler Torhüter Francesco Migliara außerhalb des Strafraums gefoult. Es gab Rot für den Gästekeeper. Kiefer selbst gab dann die Vorlage zum vorentscheiden 6:4.

Nach dem Schlusspfiff herrschte nach zuvor 13 Spielen ohne Sieg Erleichterung. „Klar können wir jetzt wieder ein bisschen hoffen. Aber gegen Kaiserslautern müssen wir nachlegen“, fordert Kiefer.

Dessen Trainer Alexander Ogorodnik hofft, dass man gegen die Lauterer an die Leistung anknüpfen kann. „Wir können befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren“, sagt Ogorodnik. Soviele Tore wie gegen Diefflen müssen es nach Ansicht des Trainers gegen die FCK-Kaderschmiede aber gar nicht sein. „Allein das Ergebnis zählt. Wenn wir am Ende ein Tor mehr haben, dann ist das in Ordnung.“ Und würde den Hoffnungsfunken am Leben halten.