1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Bullacher hofft auf „besondere Leistung“

Bullacher hofft auf „besondere Leistung“

Brisante Pfalz-Derbys haben sich der SV 64 Zweibrücken und die TSG Haßloch in ihren bisherigen Aufeinandertreffen geliefert. In das Heimspiel am Samstag geht der SV allerdings angeschlagen.

Sehr lang ist die Tradition der Schlagerspiele zwischen dem SV 64 Zweibrücken und der TSG Haßloch eigentlich nicht. Denn nachdem der ehemalige Zweitligist aus der Vorderpfalz 2011 in die RPS-Oberliga abgestiegen war, waren die Teams lediglich in der Saison 2011/12 und 2013/14 in der RPS-Oberliga Kontrahenten. Dafür waren allerdings die bisherigen vier Spiele in der RPS-Oberliga und das Hinspiel der laufenden Drittligasaison echte Kracher. Allerdings sind die Zweibrücker aber gerade an diesem Wochenende stark durch verletzungsbedingte Ausfälle gezeichnet, empfangen sie die TSG Haßloch am Samstagabend zur gewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr in der Westpfalzhalle mit dem allerletzten Aufgebot. Max Sema wurde inzwischen am Knie operiert. "Wir haben mit Ladi Kovacin, Aris Wöschler, Florian Enders, Benni Zellmer, Nils Abel und Marcin Waryas noch sechs Männer und mit Benni Berz, Robin Egelhof, Nils Wöschler und dem derzeit noch angeschlagenen Patrick Bach vier A-Jugendliche aus dem Drittligakader, die einsatzfähig sind", erklärte Trainer Stefan Bullacher frustriert. "Demgegenüber kommen die Haßlocher mit breiter Brust und großem Kader in die Westpfalz, nachdem inzwischen auch der lange verletzte lettische Nationalspieler Elvijs Borodovskis in den Kader zurückgekehrt ist." Insbesondere in körperlicher Hinsicht erwartet Bullacher Haßloch überlegen. Torgefährlichste Spieler sind die beiden Rückraumakteure Kevin Seelos (110 Tore) und der slowakische Spielmacher Peter Masica (80). Auf diese beiden muss die Zweibrücker Defensive ein besonderes Augenmerk haben. "Haßloch hat uns gegenüber den Vorteil, dass sie diese Rückraumreihe auch komplett tauschen kann". Bullacher weiß allerdings auch, dass jedes Spiel erst einmal gespielt sein muss, und dass dieser Südwest-Schlager schon ein besonderes Spiel darstellt. "In besonderen Spielen sind besondere Leistungen möglich", lautet die Hoffnung des Coachs. "Wir brauchen eine gute Idee und wollen das Heimspiel natürlich gewinnen". Im Anschluss an das Drittligaspiel empfängt die zweite Mannschaft in der Saarlandliga den HC Dillingen-Diefflen . Anpfiff ist um 20 Uhr.

Am Sonntag um 15 Uhr geht es für die männliche A-Jugend der Zweibrücker Löwen in der Bundesliga und im Kampf um die Viertefinal-Teilnahme der deutschen Meisterschaft mit dem Heimspiel gegen die JSG Echaz-Erms weiter. Sie spielen in der Ignaz-Roth-Halle. Gegen die JSG sind die Zweibrücker favorisiert, wobei auf SV-Trainer Tony Hennersdorf die Aufgabe zukommt, viel durchzuwechseln, denn ein Großteil der A-Jugendlichen ist ja bereits samstags bei den Männern mit am Start.

SV-Frauen empfangen Püttlingen

Um 17 Uhr haben die Frauen Heimrecht gegen den HSV Püttlingen . Im Hinspiel überzeugte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Lydorf mit einer starken Abwehrleistung und entführte beim 25:30 beim Dritten die Punkte. "An diese starke Leistung wollen wir wieder anknüpfen." "Ich gehe davon aus, dass die Tagesform entscheiden wird", vermutet Lydorf .

Ein wichtiges Spiel im Meisterschaftsrennen der B-Jugend-RPS-Oberliga bestreitet die B-Jugend am Samstag um 15.45 Uhr gegen die JSG Ingelheim/Budenheim. In dieser sowie der Nachholpartie am Dienstag gegen die HSG Kastellaun/Simmern, 17.30 Uhr, können vorentscheidend sein im Titelrennen. Zwei Siege in den beiden Heimspielen würden an der Tabellenspitze etwas Luft verschaffen.