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Fußball-Verbandsliga: Ballweiler will Kontakt nach oben halten

Fußball-Verbandsliga : Ballweiler will Kontakt nach oben halten

Fußball-Verbandsliga: Zur Kerwe ist Schlusslicht Hangard zu Gast. Der SV Bliesmengen könnte Platz eins übernehmen.

Nach erfolgreichen Wochen hat der SV Bliesmengen/Bolchen am Sonntag die Chance auf den Sprung an die Tabellenspitze. Nach dem mühsamen 3:2-Sieg beim Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga Nordost, Spielvereinigung Hangard, muss dazu ab 15.30 Uhr im Spitzenspiel beim Vierten FC Freisen allerdings der nächste Dreier her. Mit einem Sieg in Freisen könnte das SVB-Team von Trainer Patrick Bähr sogar den Platz an der Sonne ergattern – vorausgesetzt, Spitzenreiter SG Marpingen-Urexweiler gewinnt nicht das zweite Topspiel des 13. Spieltags am Sonntag beim Ligadritten SV Rohrbach.

Doch zunächst bedarf es mit Sicherheit einer Leistungssteigerung gegenüber dem zurückliegenden Auswärtsspiel in Hangard. „Hangard führte sogar zur Pause durchaus verdient“, betont SVB-Trainer Patrick Bähr. In der zweiten Halbzeit aber habe sich seine Elf gesteigert und sei mit 3:1 in Führung gegangen. Doch ganz so sicher sei der Sieg nicht gewesen, weil Hangard nicht nur zum 2:3 herankam, sondern zuvor noch einen Elfer vergeben hätte. Bährs Blick geht nun aber zum schweren Spiel in Freisen: „Klar ist auch in Freisen für uns alles möglich. Ich rechne mit einem hoch interessanten und offenen Spiel, das beide Teams gewinnen können.“ Auf Jeremy Buch muss der SV Bliesmengen/Bolchen allerdings verzichten: Er muss wegen eines Muskelfaserrisses pausieren. Fraglich ist zudem der Einsatz von Patrick Vitt wegen Leistenbeschwerden.

Probleme hatte auch die SG Ballweiler-Wecklingen/Wolfersheim am vergangenen Spieltag mit einem Kellerkind. Spielertrainer Marco Meyer erklärte nach dem knappen 2:1-Auswärtserfolg seiner Elf beim Tabellenvorletzten SG Schiffweiler/Landsweiler-Reden, „dass wir uns sehr schwer getan haben“. Der Siegtreffer fiel erst kurz vor Spielende und daher seien die drei Punkte auch etwas glücklich gewesen. Schon am Samstag will die SG unbedingt das Kerwespiel in Wolfersheim gegen das Schlusslicht Hangard für sich entscheiden. „Wir wollen zu den Teams oben den Kontakt halten – und dazu ist unbedingt ein Sieg notwendig“, meint Meyer. Zur Unterschätzung der Hangarder bestehe sicherlich kein Grund, wie man bei der Spielgemeinschaft sehr deutlich beim Erfolg in Schiffweiler sehen konnte. „Wir müssen mehr zeigen und das erwarte ich auch von meiner Mannschaft, zumal vor eigenem Publikum“, fordert Meyer. Auf seinen Mannschaftskapitän Steffen Sand muss er verzichten. Er fehlt aus privaten Gründen. Maximilian Schaar fehlt aus beruflichen Gründen und Mustafa Khan ist erst im Aufbautraining.

Hervorragend lief es in den letzten Spielen beim Aufsteiger FSV Jägersburg II. Sieben Punkte sammelten die Mannen von Trainer Tim Harenberg aus den zurückliegenden drei Partien. So gab es zuletzt einen 2:1-Erfolg beim FC Lautenbach. Mit der Leistung seiner Elf war Harenberg in der ersten Halbzeit jedoch nicht einverstanden. Aber dank einer enormen Leistungssteigerung gewann der FSV doch noch. Harenberg: „An die Leistung aus den beiden Spielen zuvor kamen wir aber nicht ran.“ Vielleicht liegt es beim FSV auch daran, dass sich die Elf gegen die Spitzenteams leichter tut als gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Nun steht mit dem Heimspiel gegen den SV Merchweiler, dem Tabellensiebten, wieder eine gute Mannschaft für den FSV auf dem Spielprogramm. „Zuhause gilt es, endlich mal konstanter aufzuspielen als im bisherigen Saisonverlauf“, sagt Harenberg. Bisher gab es vor eigenem Publikum erst zwei Siege und schon vier Niederlagen. Nun hofft die FSV-Zweite, gegen Merchweiler am Sonntag den dritten Heimsieg landen zu können. Harenberg kann auf Jonas Bonaventura nach Ablauf einer Sperre wieder zurückgreifen. Jan Fickinger, der sechs Wochen wegen muskulärer Probleme fehlte, steht zumindest wieder im Kader.

Mit dem 0:0 im vergangenen Heimspiel gegen den Tabellenfünften SV Habach war Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik nicht so unzufrieden. „Die Leistung stimmte, und so kann man sich auch mal mit einem torlosen Unentschieden einverstanden zeigen.“ Am Sonntag spielt die Palatia bei der zweiten Mannschaft des VfL Primstal. „Man weiß nicht so genau, mit welcher Aufstellung der VfL antreten wird. Durchaus möglich, dass einige Spieler aus dem Saarlandliga-Kader dabei sein können.“ Ogorodnik will zumindest mit einem Punkt nach Hause kommen. „Auch diesmal liegen die Chancen bei 50:50.“ Einige Spieler seien zurzeit gesundheitlich angeschlagen. Patrick Huber wird zudem nicht mehr für die Limbacher auflaufen, er hat den Verein verlassen.