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Auftakt in Fußball-Saarlandliga für FC Homburg II und FSV Jägersburg

Auftakt Fußball-Saarlandliga : Konzentration auf Auftakt statt auf Personaldebatte

Fußball-Saarlandliga: Die Zukunft von Trainer Andreas Sorg beim FC Homburg II ist wohl offen. Der Fokus richtet sich nun aber auf die geplante Revanche beim FC Reimsbach. Der FSV Jägersburg empfängt am Samstag den SV Saar 05 Saarbrücken.

Nach dreimonatiger Pause nimmt die Fußball-Saarlandliga wieder ihren Spielbetrieb auf. Während der FSV Jägersburg mit Platz vier vorne dabei ist, muss sich die zweite Mannschaft des FC Homburg bislang mit Platz zwölf zufrieden geben.

In den vergangenen Wochen ist um Umfeld der Grün-Weißen allerdings doch etwas Unruhe entstanden. Spieler wie der langjährige Mannschaftskapitän Tim Klotsch werden den Verein verlassen (wir berichteten). Zu den Weggängen nach dieser Saison zählen inzwischen auch Fabio Castiglione und Lorenzo Stefan. „Es ist normal, dass uns auch Spieler verlassen“, betont U23-Trainer Andreas Sorg. Klotsch veröffentlichte über Facebook ein Statement, dass er sich in Homburg wohl gefühlt habe, den Aufwand im Training aus beruflichen Gründen aber nicht mehr bewältigen könne und künftig beim FSV Jägersburg eine neue Herausforderung sucht. Offen ist bei den Homburgern die Zukunft von Andreas Sorg. Obwohl er bis Juni 2021 einen Vertrag als U23 Trainer hat, scheint die Ablösung zur nächsten Saison im Bereich des Möglichen zu liegen. „Darüber ist noch nichts entschieden. Wir sind am planen“, erklärt Sorg. Auch FCH-Sportmanager Michael Berndt gibt sich bezüglich der Zukunft von Sorg bedeckt. „Wie es bei der U23 und im Jugendbereich weiter geht, wird noch beraten.“ Zunächst gelte es für den FC Homburg II allerdings, sich auf das erste Spiel nach der Winterpause am Sonntag, 16 Uhr, beim Siebzehnten FC Reimsbach zu konzentrieren. Im Hinspiel zeigte der FCH bei der 1:2-Niederlage eine schwache Heimleistung. „Dieses Ergebnis wollen wir mit einem Sieg korrigieren“, gibt Sorg die Marschrichtung vor. Überhaupt läuft es für die Grün-Weißen auf fremden Plätzen mit bereits 17 von insgesamt 26 möglichen Zählern ganz gut.

Die beiden Langzeitverletzten Tobias Trautzburg und Jonas Spang fehlen weiter. Hinter dem Einsatz von Niklas Doll steht wegen Knieproblemen ein dickes Fragezeichen. Sonst seien, so Sorg, alle Spieler seines kleinen Kaders an Bord.

 Während es beim FC Homburg II für die kommende Saison in der Saarlandliga noch einige Fragezeichen hinter Trainer- und Spielerpositionen gibt, ist Nachbar FSV Jägersburg bezüglich der Planungen schon weiter. Trainer Tim Harenberg hat seinen Vertrag in der Winterpause um ein weiteres Jahr verlängert. Steven Simon und Tim Schäfer verlassen dagegen den Verein zum Oberligisten FC Hertha Wiesbach. Dafür hat der FSV bereits drei Neuzugänge für kommende Runde verpflichtet. Neben Tim Klotsch vom FC Homburg kommen der 22-jährige Stürmer Tim Pommerenke vom FC Palatia Limbach und Abwehrspieler Jodi Daoud von der FSG Ottweiler/Steinbach. Florian Steinhauer, Sven Schreiber, Paul Manderscheid und Matthias Manderscheid haben ihre Verträge verlängert.

Die laufende Saison wollen die Jägersburger so gut wie möglich zu Ende spielen. Der Angriff auf die ersten beiden Plätze scheint jedoch unrealistisch. Zum Spitzenreiter SC Brebach fehlen dem FSV schon neun Punkte. Acht Zähler liegt der Oberliga-Absteiger hinter dem Zweiten FV Eppelborn. Tim Harenberg konzentriere sich aber immer nur auf das nächste Spiel. Am Samstag, 15 Uhr, kommt mit dem Vierzehnten SV Saar 05 Saarbrücken um 15 Uhr eine lösbare Heimaufgabe auf die Lila-Weißen zu. „Wir dürfen den Gegner aber nicht zu leicht nehmen. Die 1:4-Niederlage auf dem Kieselhumes in der Vorrunde zeigt schon, dass sie besser als der Tabellenstand sind.“ Saar 05 sei ein guter Gradmesser für die derzeitige Form seiner Mannschaft. „Unser Ziel am Samstag kann nur sein, mit einem Sieg gut aus der Winterpause zu kommen.“

Dabei muss der FSV für mindestens vier Wochen auf Spielmacher Frederik Ehrmann (Knochenfraktur) verzichten. Auch Julian Schauer fällt nach einem Wadenbeinanbruch noch für rund vier Wochen aus. Die Vorbereitung auf die Restsaison verlief nach Angaben von Harenberg ganz ordentlich, auch wenn er viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatte.