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Aufbruchstimmung bei Palatia Limbach

Aufbruchstimmung bei Palatia Limbach

Mit 37 Punkten führt die Mannschaft von Trainer Thomas Mootz zur Winterpause die Tabelle an, träumt vom Aufstieg in die Saarlandliga. Die Spvgg. Bebelsheim-Wittersheim sitzt dem Spitzenreiter allerdings im Nacken.

"Mit dem bisherigen Abschneiden sind wir natürlich zufrieden. Mit unserem neuen Trainer Thomas Mootz haben wir einen guten Griff gemacht. Man merkt deutlich, dass zwischen Trainer und Mannschaft die Chemie stimmt und auch allgemein die Kameradschaft sehr gut ist. Außerdem stimmt das Gleichgewicht zwischen erfahrenen und jungen Spielern", sagt Limbachs stellvertretender Spielausschuss-Vorsitzender Heinz Bähr. Mootz kann sich auf ein funktionierendes Helferteam verlassen. So weilte er zuletzt aus beruflichen Gründen mehrere Tage in der Türkei und wurde dabei vom Trainer der zweiten Mannschaft, Peter Lenz, optimal vertreten.

In der Winterpause kehrte Tim Mohr vom Saarlandligisten FV Lebach nach Limbach zurück. Der 21-Jährige hatte es zuvor beim FC Hertha Wiesbach sogar zu einem Einsatz in der Oberliga gebracht. "Tim wollte etwas Neues machen und kann nun wieder zusammen mit vielen früheren Kameraden aus gemeinsamen Jugendzeiten spielen", berichtet Bähr. Dagegen werden künftig Timo Lugenbiehl (TuS Wattweiler) und Tim Becker (TuS Jägersfreude) nicht mehr das Palatia-Trikot tragen.

Mit Dominik Klaus (Bänderverletzung im Fuß), Luckas Wemmert (Rippenbruch ), Patrick Huber (Netzhautprobleme) sowie Sven Ulrich (Kreuzbandriss) sind mittlerweile wieder vier genesene Spieler ins Training zurückgekehrt und heizen den Konkurrenzkampf weiter an. "Gleichzeitig stehen uns, wenn einmal Not am Mann sein sollte, gleich mehrere A-Jugendspieler zur Verfügung. Diese wollen wir langsam an den Aktivenbereich heranführen. Im Sommer werden dann weitere Talente zu den Aktiven hinzustoßen", verweist Bähr auf die Vereinsphilosophie, selbst Spieler auszubilden.

Nach zuvor zwei Abstiegen in Folge, von der Saarland- über die Verbands- in die Landesliga, herrscht beim FC Palatia Limbach Aufbruchstimmung. "Natürlich wollen wir jetzt in der Tabelle auch so lange wie möglich vorne bleiben. Allerdings wissen wir ganz genau, dass uns noch eine schwere Rückrunde bevorsteht. Mit dem Derby bei der ASV Kleinottweiler und dem Spitzenspiel in Bebelsheim warten gleich zwei richtungsweisende Partien auf uns", meint Bähr.