1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Auf dem Weg ins obere Tabellendrittel

Auf dem Weg ins obere Tabellendrittel

Mit konstant starken Leistungen will der FC Homburg bis zur Winterpause in das obere Tabellendrittel der Regionalliga klettern. Trainer Jens Kiefer hofft, dass sein Team an die letzten drei Partien anknüpfen kann.

Nach gut einem Drittel der Saison hat der FC Homburg bisher 17 Punkte gesammelt. Das Torverhältnis mit 15:19 ist noch unbefriedigend. Kiefer: "Bis auf die Partie in Worms standen wir bisher doch ganz gut in der Abwehr. Allerdings konnte der Gegner immer wieder aus wenigen Torchancen seine entscheidenden Treffer zum Sieg machen." Und im Angriff? Da bemängelt der Trainer, dass zu häufig zu viele Tormöglichkeiten liegen gelassen werden. So zum Beispiel bei der 1:2-Niederlage auf dem Bieberer Berg gegen die Offenbacher Kickers vor gut zwei Wochen. "Wir waren die klar bessere Mannschaft und hätten höher als 1:0 in Führung liegen müssen", blickt Kiefer zurück. Vor dem Spiel bei den Offenbacher Kickers glich die Leistungskurve der Homburger einer Achterbahn. Einem guten Spiel folgte eine schwache Partie mit einer Niederlage. Kiefer: "Ich hoffe, dass wir mit den Spielen gegen Offenbach, beim FC Walldorf und zuletzt gegen die SV Elversberg mit starken und überzeugenden Darbietungen, nun den Weg zu konstanter Leistung eingeschlagen haben." Für Kiefer ist Zwischenbilanz nach zwölf Spielen mit 17 Punkten durchaus akzeptabel, "auch wenn wir durchaus drei bis vier Punkte mehr auf dem Konto haben könnten". "Man darf aber nicht vergessen, dass wir praktisch vor einem kompletten Neuaufbau mit 16 neuen Spielern gestanden haben. Das dauert seine Zeit", sagt Kiefer, der darauf verweist, dass ihm weiter mit Thierry Steimetz und Kai Hesse zwei sehr wichtige Offensivkräfte fehlen.

Der Blick für den 39-jährigen Fußballlehrer geht nach vorne. Soll heißen: Der Weg ins obere Tabellendrittel ist für den FCH in den nächsten Wochen möglich. Mit den Spielen am Samstag beim Schlusslicht KSV Baunatal , dem anschließenden Heimspiel gegen den SVN Zweibrücken, der Auswärtspartie in Nöttingen und dann zu Hause im Waldstadion gegen den TuS Koblenz warten alle vier Kellerkinder der Liga auf den FCH. Kiefer: "Sicherlich wird man diese Spiele nicht so einfach gewinnen, wie man es erwartet. Es gilt für uns in jeder dieser Partien konzentriert das abzurufen, was uns in den letzten Spielen so stark gemacht hat." Gelingt dies seien durchaus vier Siege in Folge machbar. Kiefer: "Es hängt an uns, ob wir unser anvisiertes Ziel schon in der Vorrunde erreichen können."