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Akrobaten zeigen Künste auf ihren Bikes

Akrobaten zeigen Künste auf ihren Bikes

Hoch hinaus fliegen die Mountainbike-Akrobaten am Samstag wieder über die Schanzen im Kirrberger Wald. Fahrer aus ganz Europa messen sich beim Dirt-Contest des TV Kirrberg und der Soulriders St. Ingbert

Meterweit über dem Boden steht er in der Luft. Nur noch die Hände sind am Lenkrad, dann dreht sich das Mountainbike und Jonas Fisch bereitet sich auf die Landung vor. Der Dirt-Biker des TV Kirrberg übt gerade für den "Kunterbunt Dirt-Contest" an diesem Wochenende vor der eigenen Haustür. Nach den bisherigen drei erfolgreichen Auflagen locken der TVK und die Soulriders aus St. Ingbert am Samstag erneut rund 60 Sportler aus ganz Europa zu der Veranstaltung auf den Schanzen am Sport- und Kulturtreff im Tal im Kirrberger Wald. Mit möglichst waghalsigen Sprüngen kämpfen die Starter bei diesem Mountainbike-Dirt-Jump dann um die Punkte.

Wie bereits im vergangenen Jahr zählt dieses Event mit den besten deutschen Fahrern und den europäischen Spitzenakrobaten unter anderem aus Schweden, den Niederlanden und Frankreich zur Freeride-Mountainbike-Worldtour und der deutschen Freestyle-Mountainbike-Tour 2015. "Auch dieses Mal ist wieder mit viel Aktion und jeder Menge Adrenalin bei Fahrern und Zuschauern zu rechnen", prophezeit Jonas Fisch, Mitglied im Organisationsteam und selbst Dirt-Jumper.

Beim Dirt-Biken fahren die Sportler mit speziellen Rädern über Rampen und Hügel, versuchen in den bis zu acht Metern weiten und mehreren Metern hohen Sprüngen mit Salti, Schrauben und anderen akrobatischen Einlagen möglichst viele Wertungspunkte von den Wettkampfrichtern zu sammeln. Im Verlauf des Samstags werden Profi- und Amateur-Fahrer jeweils ihre tollkühnen Sprünge auf die Schanze bringen. Mit dabei ist auch wieder der Kirrberger Patrick Pfreundschuh. Er rechnet sich wieder gute Chancen aus, sich für das Finale bei den Amateuren zu qualifizieren. Im vergangenen Jahr gelang ihm dies bereits - und mit Platz fünf in der Endabrechnung konnte Pfreundschuh sehr mit sich und seiner Leistung zufrieden sein. Jonas Fisch als zweiter Starter des gastgebenden Kirrberger belegte bei der zurückliegenden Auflage trotz einer Schulterverletzung immerhin den elften Rang. "Zunächst müssen wir uns nun am Samstag aber wieder für das Finale der besten zwölf Teilnehmer qualifizieren", sagt Jonas Fisch.

Nach den ersten Trainingssprüngen ab elf Uhr beginnen die Qualifikationsläufe um 14 Uhr. Die Finalsprünge in den beiden Klassen können ab 16.30 Uhr bestaunt werden.