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Verbandsliga Südwest: „Abstiegskampf pur“ gegen alte Bekannte

Verbandsliga Südwest : „Abstiegskampf pur“ gegen alte Bekannte

Verbandsligist SG Rieschweiler hat am Mittwochabend den SC Hauenstein im Südwestpfalzderby zu Gast.

„Das wird eine ganz besondere Partie. Im Hinspiel war dort ganz schön was los“, sagt Björn Hüther. Und erinnert sich an das 1:1, bei dem gleich vier Spieler des Platzes verwiesen wurden. Drei Rieschweiler und ein Hauensteiner. Mit einer ähnlich hitzigen Schlacht rechnet der SGR-Trainer auch diesen Mittwochabend, 2. Mai, wenn es um 19 Uhr auf dem Sportplatz an der dicken Eiche im Südwestpfalzderby gegen den SC Hauenstein geht.

Für die SGR ist es eine von zahlreichen Englischen Wochen im Saisonendspurt der Verbandsliga Südwest. Nach der jüngsten 2:5-Niederlage am Sonntag bei Eintracht Bad Kreuznach, „wäre es wichtig, wieder Zählbares mitzunehmen“, erklärt Hüther. Denn als Liga-13. liegt die SGR derzeit auf einem möglichen Abstiegsplatz. Dafür müsse seine Elf aber wieder effektiver vor dem gegnerischen Tor werden und die eigenen Fehler in der Defensive abstellen. Bad Kreuznach hätte man zuletzt „zum Toreschießen eingeladen“.

Allerdings ist auch der Oberliga-Absteiger aus dem Wasgau als momentaner Tabellenzehnter bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das Aufstiegsrennen machen andere Mannschaften unter sich aus. Stattdessen geht beim SCH – ähnlich wie bei den Rieschweilern – der Blick zurück. Denn sicher gerettet ist auch das Team von Trainer Marko Eiermann noch nicht. „Das wird sicher Abstiegskampf pur“, erwartet Hüther deshalb ein zähes Ringen um die Punkte.

Beide Teams kennen sich aus zahlreichen Duellen. Zudem gibt es am Mittwochabend ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten. So kickte SCH-Stürmer Quincy Henderson (sechs Saisontore) bis zum Sommer noch an der dicken Eiche, ebenso Mittelfeldmann Maximilian Riehmer. Vor dem mit ehemaligen Oberliga- und Regionalligaspielern gespickten Hauensteiner Kader hat Björn Hüther durchaus Respekt, zumal der SCH „mit Niklas Kupper im Winter gut nachgelegt haben“. Der Angreifer ging vor seiner Zeit im Wasgau bereits für den SVN Zweibrücken und den FK Pirmasens in der Regionalliga Südwest auf Torejagd.

Nichtsdestotrotz sollen die Punkte in Rieschweiler bleiben. „Denn drei, vier Siege brauchen wir schon noch, um ganz sicher in der Liga zu bleiben“, betont Hüther. Und den ersten würde der 41-Jährige am liebsten bereits diesen Abend im Derby einfahren.