1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

1. FC Kaiserslautern startet Vorbereitung mit vier Neuen vor 1000 Fans

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern : „Zwei, drei Neue“ sollen noch kommen

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit dem Trainingsauftakt vor rund 1000 Fans die Vorbereitung auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga gestartet. Nach vier Jahren in Liga drei wächst die Vorfreude in der Pfalz auf eine neue Fußballzeit am Betzenberg.

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit dem Trainingsauftakt die Vorbereitung auf das Comeback in die 2. Fußball-Bundesliga gestartet. Rund drei Wochen nach den erfolgreichen Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden hat der Aufsteiger am Donnerstag wieder auf dem Platz gestanden.

Bei sommerlichen Temperaturen waren etwas mehr als 1000 Fans ins Fritz-Walter-Stadion gekommen, um die neue FCK-Mannschaft erstmals zu beobachten. „Ich denke, die Mannschaft hat den Aufstieg ganz gut verdaut. Es war eine kurze Pause, aber die Spieler wollten unbedingt wieder an die Kugel“, sagte Cheftrainer Dirk Schuster. „Wir sind als eine der letzten Mannschaften in die Vorbereitung eingestiegen, was aber auch ganz normal ist, weil wir auch das letzte Team waren, das die Saison beendet hat.“

Der 54 Jahre alte Coach formulierte das klare Saisonziel der Roten Teufel: „Das wird eine brutale Runde und wir wollen die Liga halten. Ich denke aber auch, dass wir es in dieser Liga jeder Mannschaft schwer machen können, wenn wir unser Potenzial abrufen.“ Bis zum Saisonbeginn hoffe er noch auf zwei, drei neue Spieler. Wer zum Spielzeitauftakt der erste Gegner sein wird, wird an diesem Freitag publik, wenn die Deutsche Fußball Liga den Spielplan veröffentlicht.

Unter den 21 Feldspielern und vier Torhütern, die der Coach zum ersten Training begrüßen konnte, waren auch die bisher vom FCK verpflichteten vier Neuzugänge Andreas Luthe (Union Berlin), Lars Bünning (SV Meppen), Julian Krahl (Viktoria Berlin) und Ben Zolinski (Erzgebirge Aue). Jean Zimmer fehlte krankheitsbedingt. „Er hat einen viralen Infekt, aber kein Corona. Die Ärztin hat ihn zwei Tage aus dem Rennen genommen. Ich hoffe, dass er bald wieder zur Mannschaft stoßen kann“, sagte Schuster.

Bei der ersten Einheit fehlte in Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci auch ein Akteur, mit dem die Pfälzer den am 30. Juni auslaufenden Vertrag gerne noch verlängern würden. „Wir haben Gespräche geführt, die Positionen beider Seiten sind ausgetauscht. Es wird dort eine zeitnahe Entscheidung geben“, betonte Kaiserslauterns Sportchef Thomas Hengen nach dem Training. Weiter teilte er mit, dass Elias Huth freigestellt ist und sich nach einem neuen Club umsehen darf. Marius Kleinsorge trainiert zunächst noch bis zum Leihvertragsende am 30. Juni bei Rot-Weiss Essen. Er steht derzeit noch bis 2023 beim FCK unter Vertrag. Mit Marvin Senger, der nach 18-monatiger Ausleihe nach St. Pauli zurückkehrt, sowie Anil Gözütok und Lucas Röser, deren auslaufende Verträge nicht verlängert werden, stehen drei weitere Abgänge fest.

Das erste Testspiel absolvieren die Roten Teufel schon am Samstag (14.00 Uhr) beim Verbandsligisten SV Rülzheim. Am 25. Juni geht es in Schifferstadt gegen eine Regionalauswahl, bevor der FCK-Tross vom 27. Juni bis 4. Juli ins Trainingslager nach Mals in Südtirol reist. Dort sind zwei Testspiele gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano und Viertligist SpVgg Unterhaching geplant. Die Saison 2022/23 beginnt am 15. Juli. In der 1. Runde des DFB-Pokals empfängt Kaiserslautern am 31. Juli Pokalfinalist SC Freiburg.