1. Pfälzischer Merkur

Projekt Schuhstadt in Pirmasens auf 2022 verschoben

Großprojekt verschoben : Schuhstadt Pirmasens öffnet erst 2022

Projektleitung: Corona-Krise macht die Verschiebung des Projekts um ein Jahr notwendig.

Die Eröffnung der Schuhstadt in Pirmasens, die auf dem Areal der früheren Kaufhalle entstehen soll, wird ins Jahr 2022 verlegt. Das haben am Montag die Projektentwickler Christoph Arnold, Patrick Buch und Rolf Schäfer mitgeteilt. Aufgrund der massiven Verwerfungen im Einzelhandel durch die Corona-Krise haben sie nach Rücksprache mit Mietern, Investoren, Banken und der Pirmasenser Stadtspitze den geplanten Start der Schuhstadt um ein Jahr verschoben.

Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) informierte den Stadtrat bereits über diesen Schritt. Es mache für die Entwickler und Investoren momentan keinen Sinn, den ursprünglichen Plan zu erzwingen. Auch die Schuhhändler blieben von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht unbehelligt.

Die aktuellen Rückmeldungen bei einem Teil der interessierten Firmen seien positiv verlaufen. In einem Monat soll es einen kompletten Überblick geben, kündigte der Stadtchef an. Zeitnah sollen auch Absichtserklärungen und Reservierungen der Mieter in Verträge gefasst werden, um weitere Planung zu ermöglichen und Sicherheiten zu haben.

Von Seiten der Projektentwicklung heißt es zu den geänderten Plänen: Das Projekt sei nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Nahezu alle Flächen seien an solvente Unternehmen vermietet und die Resonanz nach wie vor gut. Aber die Auswirkungen des Corona-Shutdown auf den Einzelhandel und die Gastronomie seien so gravierend, dass es nicht zu verantworten wäre, so weiterzumachen wie geplant.“

Die Entwickler empfehlen der Stadtspitze, die alte Kaufhalle wie geplant abzureißen, damit ohne Verzögerung mit den Bauarbeiten begonnen werden könne. Auf dem baureifen Kaufhallengelände soll ein Fachmarktzentrum mit etwa 3 000 Quadratmetern Verkaufsflächen für Schuhe und 2 000 Quadratmetern für Wohnen und Gastronomie entstehen.