1. Pfälzischer Merkur

Ortsvorsteher für Oberauerbach: Drei Kandidaten

Wahlausschuss lässt Bewerber für Wahl am 13. September zu : Ortsvorsteher-Wahl in Oberauerbach: Drei Kandidaten

Willy Danner-Knoke (SPD), Katja Krug-Abdessalem (CDU) und Jörg Wagner (Einzelbewerber) wollen Ortsvorsteher bzw. Ortsvorsteherin von Oberauerbach werden.

Drei Kandidaten treten bei der Wahl für den Posten des Ortsvorstehers in Oberauerbach an. Dies verkündete Zweibrückens Oberbürgermeister Marold Wosnitza am Dienstag im Rathaus. Dort leitete er den Wahlausschuss. Drei Personen hätten sich „fristgemäß“ gemeldet.

Dabei handelt es sich um den 53-jährigen Willy Danner-Knoke (SPD-Ortsbeirat; Teamleitung Medizinmanagement und bislang stellvertretender Ortsvorsteher), die 48-jährige Katja Krug-Abdessalem (CDU-Ortsbeirätin; bei der Stadt ausgebildete Verwaltungsfachangestellte, derzeit Sachbearbeiterin im Bereich Logistik und Auftragsbearbeitung bei der Firma Verope). Beide Namen waren bereits seit mehreren Tagen bekannt (wir berichteten). Danner-Knoke hatte seine Kandidatur am 17. Juli im Rathaus eingereicht, Krug-Abdessalem am 22. Juli. Am Montagabend kam nun ein dritter Name dazu: Jörg Wagner. „Es ist ein Einzelbewerber“, sagte Wosnitza, er tritt also nicht für eine Partei an. Wagner teilte am Abend auf Merkur-Anfrage mit, er sei 40 Jahre alt und, verheiratet mit drei Kindern und Beamter im saarländischen Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz. Er sei parteilos und könne sich mit keiner Partei richtig identifizieren. Er trete an, weil er überzeugt sei, dass keiner so geeignet als Ortsvorsteher wäre.

 Ortsvorsteher-Kandidat Willy Danner-Knoke (SPD).
Ortsvorsteher-Kandidat Willy Danner-Knoke (SPD). Foto: SPD Oberauerbach
 Ortsvorsteherin-Kandidatin Katja Krug-Abdessalem (CDU).
Ortsvorsteherin-Kandidatin Katja Krug-Abdessalem (CDU). Foto: CDU Oberauerbach
 Ortsvorsteher-Kandidat Jörg Wagner (Einzelbewerber, parteilos).
Ortsvorsteher-Kandidat Jörg Wagner (Einzelbewerber, parteilos). Foto: Bettina Wagner

Die Wahl findet am Sonntag, 13. September, statt. Sie ist erforderlich, weil der bisherige Ortsvorsteher Andreas Hüther (CDU) am 18. Juni verstorben ist. Falls niemand mindestens die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält, folgt am Sonntag, 27. September, eine Stichwahl.