Offene Tür bei der Feuerwehr Zweibrücken Spaß, Informationen und ein Spatenstich

Zweibrücken · Am Wochenende hatte die Zweibrücker Feuerwehr zu ihrem Tag der offenen Tür eingeladen.

Richtig viel los war beim diesjährigen Tag der offenen Tür der Feuerwehr Zweibrücken.

Richtig viel los war beim diesjährigen Tag der offenen Tür der Feuerwehr Zweibrücken.

Foto: Ralf Linn

„Letztes Jahr war der Zuspruch schon gut. Aber dieses Jahr haben wir nochmal eine Schippe draufgelegt“, zeigte sich Stadtfeuerwehrinspekteur Frank Theisinger angesichts der vielen Gäste am vergangenen Sonntag rund um die Zweibrücker Feuerwache sehr zufrieden.

Bei Kaiserwetter feierten die Floriansjünger hier ihren traditionellen Tag der offenen Tür – mit jeder Menge Information zu Technik und Ausrüstung, unterhaltsamen Vorführungen, Spielen und diesmal auch mit dem Spatenstich zum lang ersehnten Bau der neuen Werkshalle mit Waschplatz und Tankstelle.

Um diesen Festakt gemeinsam mit Oberbürgermeister Marold Wosnitza, Bürgermeister Christian Gauff, der Beigeordneten Christina Rauch, Frank Theisinger, Stadtfeuerwehrinspekteur a. D. Oskar Theisinger sowie den mit dem Bau beauftragten Architekten Janek Pfeufer und Marcello Pompa vorzunehmen, war eigens auch der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling angereist. Und der fasste sich, wie Wosnitza und Theisinger erfreulicherweise kurz mit seiner Ansprache, nahm den Spaten in die Hand und läutete damit symbolisch den Baubeginn ein.

Sie nahmen zusammen mit Mitgliedern der Jugendwehr und der Bambinis den Spatenstisch zum Bau der neuen Werkshalle vor: Janek Pfeufer und Marcello Pompa, Frank Theisinger, Marold Wosnitza, Michael Ebling, Oskar Theisinger, Christian Gauf und Christina Rauch.

Sie nahmen zusammen mit Mitgliedern der Jugendwehr und der Bambinis den Spatenstisch zum Bau der neuen Werkshalle vor: Janek Pfeufer und Marcello Pompa, Frank Theisinger, Marold Wosnitza, Michael Ebling, Oskar Theisinger, Christian Gauf und Christina Rauch.

Foto: Ralf Linn

Die Halle sei zusammen mit der neuen Ausstattung der bereits im Bau befindlichen Feuerwehrein-satzzentrale und einer geplanten Dekonterminationshalle Teil um-fangreicher Baumaßnahmen auf dem Gelände der Wehr, bestätigte derweil der Vorsitzende des Feuerwehr-Fördervereins Matthias Freyler im Gespräch. Insgesamt 2,7 Millionen Euro seien für die neue Werkshalle veranschlagt, die dann sechs Stellplätze für die Wech-selladerfahrzeuge und Abrollbe-hälter der Feuerwehr bieten soll, so Freyler weiter. Vom Land gibt‘s dazu 40 Prozent Zuschuss.

Ende nächsten Jahres soll die Halle bezugsfertig sein und damit der Feuerwehr einen lang gehegten Wunsch erfüllen. „Vor acht Jahren sagte man uns, im nächsten Jahr stehe die Halle. Jetzt geht’s endlich los“, nahm Theisinger die Verzögerung angesichts des klammen Stadtsäckels mit Humor, Wosnitza jedenfalls – und nicht nur er - freute sich, dass die Position Hallenneubau jetzt im Haushalt verankert werden konnte.

Die zahlreichen Besucher und Besucherinnen indes waren zumeist mit Kind und Kegel angereist und vergnügten sich derweil bei Speis und Trank sowie einem abwechslungsreichen Programm. Neben der Technik der Fahrzeuge, die vor allem jüngere Gäste magisch anzog, waren die Vorführungen eigentliche Highlights im Programm. So demonstrierte die Rettungshundestaffel die möglichen Einsatzfelder ihrer Vierbeiner während die Jugend-wehr in einer „Modenschau eigener Art“ die Schutzbekleidungen der Feuerwehr vorführte. Und die Jüngsten, die Baminis, beteiligten sich ebenfalls am Programm. Sie zeigten mit Bobbycar und Co, wie man korrekt eine Rettungsgasse bildet.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort