1. Pfälzischer Merkur

Mariä Himmelfahrt: Zweibrücken heißt wieder Saarländer  und Franzosen willkommen

Mariä Himmelfahrt in Zweibrücken : Die Stadt heißt wieder Saarländer und Franzosen willkommen

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Zweibrücken die Nachbarn an deren Feiertag Mariä Himmelfahrt zum Einkaufsbummel ein.

Mariä Himmelfahrt – das bedeutet im Saarland – wie auch in Frankreich – Feiertag. Und damit geschlossene Geschäfte. Nicht so im rheinland-pfälzischen Zweibrücken, das aus dem Fakt, am Samstag, 15. August, keinen Feiertag begehen zu können, das beste macht. Und auf die Saarländer wie auch die Franzosen als Kunden setzt. „Saarländertag“ nennt sich diese Marketing-Aktion Jahr für Jahr. So auch am Samstag, wenn dieser Feiertag wieder bei unseren Nachbarn begangen wird.

In diesem Ausnahmejahr kann wegen der Corona-Problematik zwar kein facettenreiches Programm angeboten werden, „aber Zweibrücken hat trotzdem was zu bieten“, kündigt Stadtmarketing-Managerin Petra Stricker an.

Unter der Devise „Herzlich Willkommen in der Rosenstadt“ wird Rosenkönigin Annika I. ab elf Uhr in der Innenstadt anwesend sein und Rosen verschenken. „Monsieur Hubert“ begleitet sie – mit Abstand bien sur – und seinem Akkordeon, musizierend durch die Innenstadt.

Auf dem Alexanderplatz findet der Samstagsmarkt und ergänzend der Bauernmarkt (bereits am Freitag, 14. August) auf dem Hallplatz statt. Einige Geschäfte bieten Aktionsflächen, kleine Überraschungen und die Modeläden geben Rabatte auf die Sommermode. Die Geschäfte öffnen und schließen wie an den üblichen Samstagen.

Zudem lohnt sich ein Rundgang durch die ganze Stadt. Die temporäre „Stadt-Galerie“ (wir berichteten) präsentiert Werke von 64 Künstlern in Kooperation mit dem Handel. Das Motto lautet: Kunst in den Schaufenstern in allen Facetten. Die Präsentation findet nicht nur in der Innenstadt statt, auch Möbel Martin, das Karthaus und das Fashion Outlet an der Aktion teil. Die Ausstellung läuft bis 29. August.

Zudem können die Gäste die „Wanderbäume“, die aktuell auf dem Herzogplatz aufgestellt sind (und in der nächsten Zeit in der Fußgängerzone auf verschiedene andere Plätze „wandern“ werden; wir berichteten) ansehen. Und wer von dem ganzen Bummeln müde Füße bekommt, kann in einem der zahlreichen Straßencafés eine Verschnaufpause einlegen.