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Bexbach/Quierschied: Kraftwerke Weiher und Bexbach sollen für Notfälle bleiben

Bexbach/Quierschied : Kraftwerke Weiher und Bexbach sollen für Notfälle bleiben

Der Energiekonzern Steag hat erneut die vorläufige Stilllegung seiner Kohlekraftwerke Bexbach und Weiher beantragt. Ziel ist aber nicht das Aus der Anlagen.

Sie sollen weiterhin im Reservebetrieb am Netz bleiben. Darüber entscheidet der Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Er hatte seit 2016 mehrfach die Stilllegung abgelehnt und die Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 1,4 Gigawatt als systemrelevant eingestuft. Damit hat Steag ein Anrecht auf eine Vergütung für den Reservebetrieb. Sollten die Strompreise nach dem Atomausstieg wieder steigen, hat Steag eine reguläre Wiederinbetriebnahme in Aussicht gestellt.