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Der SV Battweiler dominierte die A-Klasse und steigt folgerichtig auf

Fußball A-Klasse : Battweiler ist der folgerichtige Aufsteiger

Nach Platz drei und zwei in den vergangenen beiden Spielzeiten steht der SV Battweiler in diesem Jahr an der Spitze der A-Klasse.

Platz drei vor zwei Jahren, Platz zwei vor einem Jahr, folgerichtig rangiert der SV Battweiler in diesem Jahr auf dem ersten Tabellenplatz in der A-Klasse Süd. Von einem „logischen Aufsteiger“ habe dennoch niemand im Verein gesprochen, sagt Spielertrainer Maximilian Buchholz. Zumal vor der Saison mit ihm und Fabian May zwei Neulinge die Trainingsleitung übernommen hatten. „Aber das mit uns beiden und der Mannschaft von Anfang an gepasst.“

Warum das zusammenpasst, erklärt Buchholz mit dem Spruch von den elf Freunden, die man sein muss, um Siege zu erringen. „Wir waren auch neben dem Platz eine Einheit“. Dabei waren es ja durchaus mehr als elf Freunde beim SVB: Buchholz nennt auch den großen Kader als einen Grund für die erfolgreiche Saison.

Kameradschaft allein reiche jedoch in der A-Klasse nicht aus, betont Buchholz, der trotz seiner erst 24 Jahre einige Jahre Verbandsligaerfahrung bei der SG Rieschweiler gesammelt hat. „Die Spieler hätten die im Training erarbeiteten taktischen Vorgaben im Spiel immer gut umgesetzt.“ Seine Mannschaft sei im Laufe der Saison trotz deutlichen Vorsprungs nicht nachlässig geworden. Im Gegenteil „Die Jungs waren immer hoch konzentriert.“

Zum Saisonstart gab es für den SVB gleich zwei deutliche Siege. Früh setzte es aber auch schon die erste Niederlage: Am vierten Spieltag unterlag der SVB gegen den jetzigen Mitaufsteiger Clausen 1:3. „Das war einfach ein schwaches Spiel von uns“, erinnert sich Buchholz. Der Battweiler-Trainer hakte die Clausen-Pleite aber schnell ab: „Es gibt halt solche Tage“. Schon eine Woche später gewann Battweiler 3:1 bei der „starken“ SG Waldfischbach. Schon eine weitere Woche später übernahm Battweiler den Platz an der Sonne und gab ihn nicht mehr ab.

Nach dem Sieg in Waldfischbach folgten acht Dreier in Folge. Erst am 14 Spieltag verließ der SVB in Petersberg den Platz nicht als Sieger. Das 2:2 war das einzige Unentschieden de Saison. Die Siegesserie setzte sich in den drei Rückrundenspielen im Jahr 2019 fort. Und auch nach der Winterpause gab es am 8. März einen 3:1-Sieg gegen Waldfischbach.

„Der Sieg hat bestätigt, dass wir im Winter gut gearbeitet haben“, sagt Buchholz. Deshalb ist er sich auch sicher, dass die Mannschaft die abgebrochenen elf Spiele auch erfolgreich gestaltet hätte. „Leider war dann Schluss und wir konnten die Meisterschaft und den Aufstieg nicht auf dem Platz feiern.“

Beim Abbruch lag Battweiler ganze 17 Punkte vor dem SVN Zweibrücken, der ein Spiel weniger ausgetragen hat. Bemerkenswert: Der SV Battweiler rangiert nicht nur in der Punktetabelle an der Spitze, sondern auch in der Fairplay-Wertung. In den 19 Saisonspielen gab es nur 18 gelbe Karten und keine Platzverweise gegen Battweiler Spieler.

Wie geht es nun weiter für den Aufsteiger in die Bezirksliga? „Für uns gilt es zuerst einmal die Klasse zu halten“, bleibt Buchholz bescheiden. Auch weil es in der Liga mit 21 Mannschaften viele Absteiger geben könnte. Dabei kann das Trainergespann Buchholz/May auf den kompletten Aufstiegskader zurückgreifen, der zusätzlich noch verstärkt wurde. Jan Böhr vom FK Pirmasens II sowie Daniel Lenhard und André Hampel vom SV Herschberg wechseln nach Battweiler. „Das sind klare Verstärkungen für uns“, sagt Buchholz. Je breiter der Kader, desto besser. Immerhin drohen in der Bezirksliga einige Spiele unter der Woche.