1. Pfälzischer Merkur

Christian Baldauf: Nach Polit-Karriere Wechsel zu Roten Teufeln?

Erstmal aber will der Pfälzer Ministerpräsident werden : Baldauf kann sich Engagement beim 1. FCK vorstellen

Wird der Schwarze ein Roter Teufel?

CDU-Landtagswahl-Spitzenkandidat und Fußballfan Christian Baldauf (53) kann sich nach der politischen Karriere ein Engagement bei seinem „Herzensverein“ 1. FC Kaiserslautern durchaus vorstellen. „Mein Ziel ist jetzt ganz klar die Staatskanzlei. Falls der FCK aber später einmal meine Hilfe brauchen könnte, dann sehr gerne“, sagte Baldauf der dpa.

„Nur dabei stehen und sagen: Das läuft gut und das läuft schlecht - so bin ich nicht.“ Der Verein stehe für Tradition und Heimat, sagte Baldauf. „Der FCK ist eine alte Liebe. Das ist wie Familie.“ Bis zum Einzug in den Landtag 2001 habe er eine Dauerkarte für die Westkurve des Fritz-Walter-Stadions besessen. „Weltmeister Horst Eckel vom FCK ist einer der Menschen, die mich zeitlebens am meisten beeindruckt haben. Der WM-Titel von 1954 war ja so kurz nach dem Krieg weit mehr als nur Fußball.“ Vorerst sei ein Engagement bei den „Roten Teufeln“ ausgeschlossen, so Baldauf: „Sport und Politik sollte man klar trennen.“