Pfaff droht Insolvenz: 180 Arbeitsplätze in Gefahr

Pfaff droht Insolvenz: 180 Arbeitsplätze in Gefahr

Mainz/Kaiserslautern. Bei dem finanziell angeschlagenen Nähmaschinenhersteller Pfaff aus Kaiserslautern sind bis zu 180 Arbeitsplätze in Gefahr. Auf einer Betriebsversammlung seien die Beschäftigten gestern darüber informiert worden, dass dem Unternehmen die Insolvenz drohe, teilte Pfaff gestern mit

Mainz/Kaiserslautern. Bei dem finanziell angeschlagenen Nähmaschinenhersteller Pfaff aus Kaiserslautern sind bis zu 180 Arbeitsplätze in Gefahr. Auf einer Betriebsversammlung seien die Beschäftigten gestern darüber informiert worden, dass dem Unternehmen die Insolvenz drohe, teilte Pfaff gestern mit. Um das Traditionsunternehmen noch zu retten, müssten Gläubiger auf bis zu 90 Prozent ihrer Forderungen verzichten, hieß es vom Unternehmen. Grund für die "bedrohliche Schieflage" des Unternehmens seien die Verluste der vergangenen Jahre, die hohe Finanzierungslast und der Markteinbruch in Ostasien, hieß es. Bis Dienstag sollen die Beteiligten entscheiden, ob und wie das Unternehmen zu retten ist. Sollte es zu keiner Einigung kommen, muss Pfaff spätestens zum 11. September Insolvenz anmelden, sagte Vorstandschef Josef Kleebinder. Derzeit würden drei Alternativen zur Rettung des Unternehmens vorliegen. Es gebe zwei Investoren, und zudem habe der Vorstand selber ein Konzept erarbeitet. ddp