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Peter will weniger Artenschutz für Windrad-Ausbau

Saarbrücken. Die Planungen von Windparks darf im Saarland nicht „durch überzogene Artenschutzvorgaben, überhöhte Pachtforderungen oder mangelnde Bürgerbeteiligung ausgebremst werden“. Das fordert die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Simone Peter. red

"Vor allem beim Artenschutz steht das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) häufig auf der Bremse, wie es vor Ort von den Windkraftplanern zu hören ist", so Peter in einer Mitteilung. Immer neue naturschutzrechtliche Auflagen würden dazu führen, "dass Projekte zum Teil nur noch mit unkalkulierbaren Auflagen oder sogar gar nicht mehr umgesetzt werden können".

"Das LUA entscheidet auch in natur- und artenschutzrechtlichen Fragen nach Recht und Gesetz", heißt es dazu im Umweltministerium, dem das LUA als nachgeordnete Behörde unterstellt ist. Ziel sei es, "einen angemessenen Interessenausgleich zwischen den Belangen des Naturschutzes einerseits und dem Ausbau der Windenergie andererseits zu erreichen". In einem dicht besiedelten Raum wie dem Saarland stelle diese Aufgabe "natürlich eine besonders konfliktreiche Konstellation dar", so das Ministerium in seiner Stellungnahme.