Paris stoppt Pläne für mehr Sonntagsarbeit

Paris stoppt Pläne für mehr Sonntagsarbeit

Paris stoppt Pläne für mehr Sonntagsarbeit Paris. Die französische Regierung verzichtet angesichts massiver Widerstände vorerst auf die geplante Ausweitung der Sonntagsarbeit. Der Gesetzentwurf sei nach einer Rekordzahl von 7400 Änderungsanträgen zurückgezogen worden, sagte gestern eine Sprecherin der Nationalversammlung

Paris stoppt Pläne für mehr Sonntagsarbeit Paris. Die französische Regierung verzichtet angesichts massiver Widerstände vorerst auf die geplante Ausweitung der Sonntagsarbeit. Der Gesetzentwurf sei nach einer Rekordzahl von 7400 Änderungsanträgen zurückgezogen worden, sagte gestern eine Sprecherin der Nationalversammlung. Präsident Nicolas Sarkozy hatte dem Gesetz zur Sonntagsarbeit hohe Dringlichkeit zugemessen. Er erhoffte sich von der erweiterten Öffnung von Geschäften am Sonntag Impulse für die Wirtschaft. dpa Bauernverband: Boom bei Agrarexporten hält anHannover. Der Boom bei den Agrarexporten hat sich auch im vorigen Jahr fortgesetzt. "Für das zurückliegende Jahr 2008 rechnen wir unter dem Strich mit rund 53 Milliarden Euro Umsatz bei den Ausfuhren", sagte Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Seit 2000 hätten die Agrarexporte im Schnitt um jährlich mehr als sieben Prozent zugenommen, im vergangenen Jahr sogar um 15 Prozent. dpa Verband: Braunkohle wichtigster EnergieträgerKöln. Die Braunkohle ist auch 2008 der mit Abstand wichtigste heimische Energieträger geblieben. Das berichtete gestern der Bundesverband Braunkohle Debriv. Mit umgerechnet rund 53 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten habe die Braunkohle elf Prozent des gesamten Energiebedarfs im Inland abgedeckt. In den deutschen Braunkohlerevieren wurden 175 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert, 2,9 Prozent weniger als 2007. Jede vierte Kilowattstunde Strom, die 2008 in Deutschland erzeugt und verbraucht wurde, stammte laut Verband aus Braunkohle. dpaWTO: Neuordnung der Wirtschaft braucht JahreParis. Die Neuordnung des Weltwirtschaftssystems wird nach Einschätzung des Chefs der Welthandelsorganisation WTO mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die aktuelle Krise sei durch "ein Loch in der internationalen Regulierung" mitverursacht worden, sagte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy gestern in Paris. Eine wirksame Regulierung zu schaffen, werde "fünf bis sechs Jahre" brauchen. afpPrivate Haushalte haben weniger GeldvermögenFrankfurt. Die Finanzmarktkrise hat das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 2008 nach einer Schätzung von Allianz/Dresdner Bank um rund 110 Milliarden Euro schmelzen lassen. Ende des Jahres dürften demnach die Haushalte 4,49 Billionen Euro an Geldvermögen gehabt haben. dpa

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