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Wollte Ehemann von vermisster Deutscher Suizid vertuschen?

Marseille. Der Ehemann einer angeblich in Südfrankreich verschwundenen Deutschen hat offenbar den möglichen Selbstmord seiner Frau vertuschen wollen. Wie der Staatsanwalt von Nîmes, Robert Gelli, gestern sagte, gestand der 65-Jährige, das Verschwinden seiner Frau in Frankreich und einen Überfall auf sich frei erfunden zu haben

Marseille. Der Ehemann einer angeblich in Südfrankreich verschwundenen Deutschen hat offenbar den möglichen Selbstmord seiner Frau vertuschen wollen. Wie der Staatsanwalt von Nîmes, Robert Gelli, gestern sagte, gestand der 65-Jährige, das Verschwinden seiner Frau in Frankreich und einen Überfall auf sich frei erfunden zu haben. Damit habe der Mann den möglichen Suizid seiner 59-jährigen Frau in Deutschland verschleiern wollen. Gelli zufolge verschwand die Ehefrau offenbar bereits am 4. Mai aus der Wohnung in Kaarst bei Düsseldorf. Sie hinterließ ein Schreiben, in dem sie ihre Selbstmordabsichten mitteilte. Der Ehemann habe dann - um seinen Kindern Kummer zu ersparen - vorgetäuscht, dass seine Frau in Südfrankreich verschwand und er selbst mit einem Messer angegriffen wurde. afp