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Unschuldiger auf Fahndungsfoto für Suche nach Tunnelgangstern

Berlin. Die Polizei tappt bei der Fahndung nach den Berliner Tunnelgangstern weiter im Dunkeln. Gestern stellte sich heraus, dass ein am Vortag veröffentlichtes Fahndungsfoto einen unbescholtenen Bürger zeigte. "Inzwischen steht eindeutig fest, dass dieses Passfoto aus dem Internet herauskopiert wurde", erklärte die Polizei

Berlin. Die Polizei tappt bei der Fahndung nach den Berliner Tunnelgangstern weiter im Dunkeln. Gestern stellte sich heraus, dass ein am Vortag veröffentlichtes Fahndungsfoto einen unbescholtenen Bürger zeigte. "Inzwischen steht eindeutig fest, dass dieses Passfoto aus dem Internet herauskopiert wurde", erklärte die Polizei. Der Mann sei identifiziert und befragt worden, er habe mit dem Anfang Januar verübten Bankeinbruch nichts zu tun. Es bestehe lediglich eine zufällige Ähnlichkeit zwischen ihm und dem Mieter des Garagenplatzes, von dem aus die Täter den Tunnel bis zum Tresorraum der Bank gegraben hatten. Die Einbrecher hatten das Foto für einen gefälschten holländischen Ausweis benutzt und damit im Februar 2012 den Stellplatz gemietet. afp