| 21:04 Uhr

Provinz Osaka
Tote nach starkem Erdbeben in Japan

Osaka. Bereits vergangenes Wochenende hatte es zwei leichtere Beben gegeben.

Bei einem starken Erdbeben im Westen Japans sind gestern mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 200 Menschen im Gebiet der Millionenstadt Osaka erlitten Verletzungen, wie japanische Medien berichteten. Ein neunjähriges Mädchen starb, als eine Wand in einem Swimmingpool einstürzte. Ein alter Mann wurde den Berichten nach von einer Mauer erschlagen, ein anderer von einem umstürzenden Bücherregal. Durch die Erschütterung der Stärke 6,1 fiel in mehr als 170 000 Haushalten in Osaka und der Nachbarprovinz Hyogo der Strom aus. In mehr als 100 000 Haushalten wurde die Gasversorgung unterbrochen. 


Das Zentrum der Erschütterung lag in einer Tiefe von rund zehn Kilometern im Norden der Provinz Osaka. Experten warnten vor weiteren Erdbeben. 1995 war die Region von einem Beben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Damals kamen mehr als 6434 Menschen ums Leben.

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt. Am vergangenen Wochenende hatten zwei Beben geringerer Stärke die Tokioter Nachbarprovinzen Gumma und Chiba erschüttert.