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Sex-Skandal
Thurmann und Schweiger äußern sich zu #MeToo

Los Angeles/München. Im Skandal um den früheren Film-Mogul Harvey Weinstein hat jetzt auch Hollywoodstar Uma Thurman ihr Schweigen gebrochen: In einem Bericht in der „New York Times“ warf der Star von „Kill Bill“ und „Pulp Fiction“ dem Produzenten vor, sie sexuell bedrängt zu haben.

Thurman berichtet von Begegnungen, die sich nach dem Film „Pulp Fiction“ in London abgespielt haben sollen. Nach einem ersten unangenehmen Treffen in Paris habe er sie wenig später in einem Londoner Hotel bedrängt. „Er drückte mich runter, er versuchte, sich auf mich zu werfen“, sagte Thurman. Doch sei es ihr gelungen, sich von ihm freizuwinden. Weinsteins Pressesprecher räumte „Annäherungsversuche“ des Produzenten ein. Er habe die „Signale in Paris“ missverstanden.



In Deutschland will unterdessen Schauspieler und Regisseur Til Schweiger zwei Vertrauenspersonen am Set seines neuen Films, an die sich Menschen wenden können, die sexuell belästigt wurden.