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Zwölf Jahre Haft für Säure-Attacke auf Ex-Freundin

Hannover. Agentur

Für die Säure-Attacke auf eine junge Frau in Hannover muss ein 33-Jähriger zwölf Jahre in Gefängnis. Das Landgericht verurteilte den Ex-Freund gestern wegen schwerer Körperverletzung. Die Anklage hatte zwölf Jahre, die Verteidigung siebeneinhalb Jahre Haft gefordert. Ein Psychiater attestierte dem Mann zwar eine Persönlichkeitsstörung, befand ihn aber für schuldfähig. In seinem Geständnis zu Prozessauftakt hatte der Angeklagte geschildert, wie er der Kosmetikerin im Februar Rohrreiniger ins Gesicht geschüttet hatte. Weil er sich von der 27-Jährigen erniedrigt fühlte, habe er sie hässlich machen wollen, sagte er. Das linke Ohr der Frau wurde fast weggeätzt, ein Auge hat nur noch zehn Prozent Sehkraft, eine Gesichtshälfte ist schwer vernarbt.