| 21:19 Uhr

Neue Zahlen
Studie: Todesrisiko im Auto 53 Mal höher als im Zug

Berlin. Die Bahn bleibt einer Untersuchung zufolge das sicherste Verkehrsmittel im Alltag der Bundesbürger. Das Risiko, verletzt oder gar getötet zu werden, sei im Zug sehr viel geringer als bei Fahrten mit Auto oder Bus, erklärten gestern die Verbände „Allianz pro Schiene“ und der Automobil-Club Verkehr. Sie haben das Sterbe- und das Verletzungsrisiko für verschiedene Verkehrsmittel im Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2016 berechnet. Demnach war das Todesrisiko bei Autoinsassen 53 Mal höher als bei Bahnreisenden. Busnutzer waren demnach viermal so stark gefährdet wie Bahnfahrer.

Die Bahn bleibt einer Untersuchung zufolge das sicherste Verkehrsmittel im Alltag der Bundesbürger. Das Risiko, verletzt oder gar getötet zu werden, sei im Zug sehr viel geringer als bei Fahrten mit Auto oder Bus, erklärten gestern die Verbände „Allianz pro Schiene“ und der Automobil-Club Verkehr. Sie haben das Sterbe- und das Verletzungsrisiko für verschiedene Verkehrsmittel im Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2016 berechnet. Demnach war das Todesrisiko bei Autoinsassen 53 Mal höher als bei Bahnreisenden. Busnutzer waren demnach viermal so stark gefährdet wie Bahnfahrer.



Für die Berechnung setzen die Verbände die Zahl der Unfälle in einem Verkehrsmittel ins Verhältnis zu den zurückgelegten Kilometern pro Reisendem. Demnach ist Autofahren in Deutschland deutlich sicherer als im EU-Durchschnitt: Während europaweit zwischen 2005 und 2015 3,3 Pkw-Insassen pro Milliarde Kilometer starben, waren es in Deutschland nur 2,4. Am gefährlichsten ist das Autofahren in Rumänien mit 12,7 Toten gefolgt von Lettland und Polen.