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„Sexiest Man Alive“ Idris Elba
Der heißeste Typ des Jahres

Lässig, fröhlich, durchtrainiert: Der britische Schauspieler Idris Elba ist nach Ansicht des US-Magazins „People“ der „Sexiest Man Alive“ 2018.
Lässig, fröhlich, durchtrainiert: Der britische Schauspieler Idris Elba ist nach Ansicht des US-Magazins „People“ der „Sexiest Man Alive“ 2018. FOTO: dpa / Taylor Jewell
Los Angeles. Idris Elba ist der neue „Sexiest Man Alive“. Der britische Schauspieler, der schon als neuer Bond gehandelt wurde, freut sich. Und nicht nur er. dpa

Der attraktivste Mann der Welt wollte es erst mal gar nicht glauben. „Komm schon, auf keinen Fall. Wirklich?“, soll Idris Elba überrascht gefragt haben, als er die frohe Botschaft des US-Magazins „People“ hörte. Nämlich folgende: Der britische Schauspieler, Produzent und Musiker ist der neue „Sexiest Man Alive“. Die Zeitschrift kürte den 46-jährigen Hollywood-Star zum diesjährigen Mann mit dem größten Sex-Appeal, wie in der Nacht zu gestern bekannt wurde. Mit einem strahlenden Lächeln ziert Elba in Jeans, T-Shirt und Strickjacke das Cover der am Freitag erscheinenden Ausgabe.


Damit ist der Londoner, Sohn eines Vaters aus Sierra Leone und einer Mutter aus Ghana, der aktuellste Vertreter der Schöne-Männer-Reihe, die das Magazin seit 1985 jährlich kürt. Der erste Titelträger der Reihe war US-Schauspieler Mel Gibson, im vergangenen Jahr war der US-Country-Star Blake Shelton zum „Sexiest Man Alive“ gekürt worden. Davor waren es US-Schauspieler Dwayne Johnson, die Fußball-Legende David Beckham und der australische Schauspieler Chris Hemsworth. Bis auf wenige Ausnahmen fällt die Wahl der Redaktion fast immer auf Schauspieler.

Idris Elba hat offenbar sogar irgendwie Verständnis für seine Kür. Er habe sich selbst erst einmal kritisch im Spiegel betrachtet, als er von der Auszeichnung erfahren habe, schreibt das „People“-Magazin. Und? „Ich sagte: ‚Ja, du bist heute irgendwie sexy.’ Aber um ehrlich zu sein, es war nur ein schönes Gefühl.“ Für ihn sei die Auszeichnung „eine nette Überraschung“ gewesen – und mit Sicherheit „ein Ego-Schub“.



In der „Tonight Show“ von US-Moderator Jimmy Fallon, in die der neue Titelträger per Videobild zugeschaltet war, freute sich Elba: „Das ist einmalig! Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich.“ Offenbar hatte er auch im engsten Kreis noch nichts von der Auszeichnung verraten. Und noch eine werde sich freuen: „Meine Mama wird sehr, sehr stolz sein!“

Der britische Star ist seit Februar mit dem Model Sabrina Dhowre verlobt – mit der er im Mai auch zu Gast bei der royalen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle in Windsor war –, aus früheren Beziehungen hat Elba eine 16-jährige Tochter und einen vier Jahre alten Sohn. Elba wurde vor allem für seine Rolle als Drogendealer in der amerikanischen Kultserie „The Wire“ bekannt. Mehrere Auszeichnungen erhielt er für seine Darstellung des Hauptkommissars Luther in der gleichnamigen BBC-Serie. Elba spielte auch in „Molly‘s Game – Alles auf eine Karte“ und „Thor: Tag der Entscheidung“ mit. Derzeit steht er für den Action-Film „Hobbs and Shaw“ – ein Ableger der Hitserie „Fast & Furious“ – vor der Kamera. An seiner Seite spielt Dwayne Johnson.

Immer wieder gab es Gerüchte, Elba sei als nächster James-Bond-Darsteller im Gespräch. Im Sommer hatte sich Elba einen Spaß bei Twitter erlaubt und damit für helle Aufregung bei seinen Fans gesorgt: „Mein Name ist Elba, Idris Elba“, hatte der Brite unter ein Selfie geschrieben. Erst später löste er seinen Bond-Scherz auf und schrieb: „Glaubt nicht dem Hype...“ Auch im nächsten Bond-Film spielt noch Daniel Craig die Hauptrolle. In königlichen Diensten steht der Golden-Globe-Gewinner Elba allerdings quasi schon im echten Leben. 2016 zeichnete ihn Queen Elizabeth II. mit dem Verdienstorden „Officer of the British Empire“ aus.


 
1985 war er der erste „Sexiest Man Alive“: US-Schauspieler Mel Gibson.
1985 war er der erste „Sexiest Man Alive“: US-Schauspieler Mel Gibson. FOTO: dpa/dpaweb / Jerzy Dabrowski
„Sexiest Man Alive“ 2015: Ex-Fußballer David Beckham.
„Sexiest Man Alive“ 2015: Ex-Fußballer David Beckham. FOTO: Claude Paris/AP/dpa / Claude Paris