| 21:41 Uhr

Australien
Mildes Urteil nach Tötung von Zwergpinguinen

Sydney. 49 Stunden gemeinnützige Arbeit für das sinnlose Töten von sechs Pinguinen – Tierschützer in Australien haben empört auf ein Gerichtsurteil reagiert. Eine Richterin in Tasmanien verurteilte gestern einen jungen Mann, der 2016 mit zwei Freunden betrunken am Strand von Sulphur Creek sechs Zwergpinguine mit einem Stock totgeprügelt hatte, wegen schwerer Tierquälerei.

Laut einem Bericht der Zeitung „Hobart Mercury“ hatte der 20-Jährige im Prozess keine Reue gezeigt. Allerdings habe Richterin Tamara Jago bei ihrem Urteil die „beschränkten geistigen Fähigkeiten“ des Angeklagten berücksichtigt. Er muss außerdem eine Geldstrafe von umgerechnet rund 52 Euro zahlen.


Die Organisation Birdlife Tasmania kritisierte, dieses Urteil habe „keine abschreckende Wirkung“.