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Meldungen

Freiburg. Agentur

"Wildpinkler"-Fall: Verdächtige gefasst

Sieben Wochen nach dem tödlichen Angriff auf einen 51 Jahre alten "Wildpinkler" in Freiburg haben zwei Männer, Vater und Sohn, die Tat gestanden. Das Opfer hatte in der Nähe einer Kirche uriniert. Das machte die beiden Männer offenbar so wütend, dass sie ihn schlugen und traten, wie die Polizei gestern mitteilte.

Polizeischülerin beging Selbstmord

Die seit Tagen vermisste Hamburger Polizeischülerin hat sich nach Erkenntnissen der Ermittler das Leben genommen. "Wir gehen von Suizid aus", sagte ein Polizeisprecher gestern nach dem Fund einer Frauenleiche östlich von Hamburg. Bei der 22-Jährigen sei eine Dienstwaffe gefunden worden.

Köln begeht Silvester mit Lichtershow

Auf der Kölner Domplatte wird es in der kommenden Silvesternacht eine Multimediashow geben. Die notwendige Dringlichkeitsentscheidung sei getroffen worden, sagte gestern eine Stadtsprecherin. Der Lichtkünstler Philipp Geist will Worte, Zeichen und Farben projizieren; Besucher können die Begriffe vorher einreichen. Es ist eine Aktion zum Gedenken an die massenhaften Übergriffe auf Frauen im vergangenen Jahr.

Seemannskrankheit Skorbut ist zurück

In Australien sind zwölf Fälle der alten Seemannskrankheit Skorbut diagnostiziert worden. Das Wiederaufkommen sei auf falsche Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen, sagte die Diabetes-Expertin Jenny Gunton gestern. Die Krankheit führt etwa zu Zahnfleischbluten und Hautentzündungen. Der Entdecker James Cook hatte sie im 18. Jahrhundert als einer der ersten beschrieben.