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Italien gedenkt seiner Toten

Rom/Amatrice. Nach der Erdbebenkatastrophe in Italien hat die Regierung in Rom für diesen Samstag einen Tag der nationalen Trauer ausgerufen. Alle Flaggen an öffentlichen Gebäuden sollen im Gedenken an die vielen Opfer landesweit auf Halbmast gesetzt werden. Zugleich ist ein Staatsbegräbnis in der Stadt Ascoli Piceno vorgesehen, zu dem auch Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Matteo Renzi erwartet werden. Für kommenden Dienstag ist eine Trauerfeier in den besonders betroffenen Orten Amatrice und Accumoli geplant. Agentur

Nach der Erdbebenkatastrophe in Italien hat die Regierung in Rom für diesen Samstag einen Tag der nationalen Trauer ausgerufen. Alle Flaggen an öffentlichen Gebäuden sollen im Gedenken an die vielen Opfer landesweit auf Halbmast gesetzt werden. Zugleich ist ein Staatsbegräbnis in der Stadt Ascoli Piceno vorgesehen, zu dem auch Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Matteo Renzi erwartet werden. Für kommenden Dienstag ist eine Trauerfeier in den besonders betroffenen Orten Amatrice und Accumoli geplant.


Bei der Erdbebenkatastrophe in Zentralitalien kamen nach Angaben des Zivilschutzes vom Freitag mindestens 278 Menschen ums Leben, 387 wurden verletzt. Mehr als 900 Nachbeben seit den schwersten Erdstößen in der Nacht zum Mittwoch versetzten Überlebende in Angst und Schrecken. Die Regierung versprach indes einen schnellen Wiederaufbau und eine bessere Erdbebenvorsorge. "Wir haben die moralische Pflicht gegenüber den Frauen und Männern dieser Gemeinden", sagte Ministerpräsident Renzi nach einer Krisensitzung des Ministerrats am Donnerstagabend. Der Ministerrat hatte zudem den Notstand ausgerufen und 50 Millionen Euro Hilfsgelder zugesagt.