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Bluttat von München
Fahnder hatten Kontakt zu Münchner Amokläufer

München.

Die Frankfurter Zollfahndung soll schon lange vor dem Amoklauf am Münchner Olympia-Zentrum direkten Kontakt mit dem Täter gehabt haben. Ein von den Fahndern übernommener Account in einem illegalen Darknet-Forum habe im Juli 2015 mit David S. kommuniziert, der dort unter dem Pseudonym „Maurächer“ auftrat. Er hatte in demselben Forum den Lieferanten der Tatwaffe, Philipp K., kennengelernt. David S. sei zwei Mal, zuletzt vier Tage vor dem Amoklauf, zu ihm nach Marburg gereist und habe eine Pistole vom Typ „Glock 17“ und mindestens 500 Schuss Munition bekommen, hieß es gestern im Prozess gegen den Waffenhändler. Die beiden sollen auch über die Tötung von Migranten gesprochen haben.