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Spaniens Regierung will Stierkampf fördern

Madrid. Die Regierung von Spanien will sich dafür einsetzen, dass der zunehmend umstrittene Stierkampf von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wird. Die Jüngeren sollen sich nach Ansicht der Regierung wieder stärker für die sogenannten Corridas begeistern. Agentur

Stierkämpfe seien schließlich wichtigster und ureigenster Kulturausdruck Spaniens, sagte die Generalsekretärin der regierenden Volkspartei (PP), María Dolores de Cospedal, am Samstag auf dem ersten internationalen Kongress für Stierkampfkunst in Albacete im Südosten des Landes. Bildungs- und Kulturminister José Ignacio Wert schloss sich dem an, machte allerdings keine Angaben darüber, wann Madrid der UN-Kulturorganisation ein solches Gesuch vorlegen könnte.