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Putzfrau an Zugunglück in Stockholm unschuldig

Stockholm. Schwedische Bahnbetreiber haben fälschlicherweise eine Putzfrau für die Irrfahrt einer Vorortbahn frontal in ein Wohnhaus verantwortlich gemacht. Drei Tage nach dem Unglück im Stockholmer Vorort Saltsjöbaden stellte die Staatsanwaltschaft am Freitag alle Ermittlungen gegen die 22-Jährige ein. Sie war schwer verletzt worden

Stockholm. Schwedische Bahnbetreiber haben fälschlicherweise eine Putzfrau für die Irrfahrt einer Vorortbahn frontal in ein Wohnhaus verantwortlich gemacht. Drei Tage nach dem Unglück im Stockholmer Vorort Saltsjöbaden stellte die Staatsanwaltschaft am Freitag alle Ermittlungen gegen die 22-Jährige ein. Sie war schwer verletzt worden. Ankläger Pär Andersson attestierte dem Bahnbetreiber Arriva und der Bahnaufsicht SL "ernste Sicherheitsmängel". Zudem steckte anscheinend der Startschlüssel im Führerpult, den die Putzfrau dort vermutlich aus Versehen betätigt hatte. dpa