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Mehr als 3000 Touristen betroffen
Brand bei Freiheitsstatue in New York - stundenlange Sperrung

Rettungskräfte evakuierten tausende Touristen von der Liberty Island, wo die Freiheitsstatue steht.
Rettungskräfte evakuierten tausende Touristen von der Liberty Island, wo die Freiheitsstatue steht. FOTO: REUTERS / ANDREW KELLY
Rund 3000 Besucher der Freiheitsstatue in New York haben ihren Besuch der Sehenswürdigkeit am Montag unterbrechen müssen. Liberty Island - die Insel, auf der die Statue steht - wurde nach Behördenangaben wegen eines Feuers vorübergehend evakuiert.

Das Feuer war auf einer Baustelle in der Nähe des berühmten Denkmals ausgebrochen - dort gerieten mehrere Propangas-Flaschen in Brand. Die Insel, die in den Sommermonaten täglich tausende Touristen anlockt, wurde für mehr als zwei Stunden geräumt. Am frühen Abend war das Feuer nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle. Ein Bauarbeiter wurde demnach leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus.


Die Insel war später für Touristen wieder zugänglich, wie Jerry Willis, Sprecher der für Liberty Island zuständigen Nationalparkverwaltung, sagte. Liberty Island ist nur mit der Fähre vom New Yorker Stadtteil Manhattan aus erreichbar.

Derzeit gibt es auf der Insel Bauarbeiten an einem neuen Museum, das 2019 fertiggestellt werden soll. Liberty Island war erst am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, evakuiert worden. Damals war eine Frau auf den Sockel der Freiheitsstatue geklettert, um damit gegen die umstrittene Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump zu protestieren.



Die Freiheitsstatue war 1876 ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. Seitdem thront die 46 Meter hohen Kupferstatue mit ihrer siebenstrahligen Krone und der vergoldeten Fackel in der Hand über dem New Yorker Hafen. Sie symbolisierte für Millionen von Einwandern, die einst auf der benachbarten Insel Ellis Island auf die Einreiseerlaubnis in die USA warteten, die Hoffnung auf ein besseres Leben.

(mba/AFP)