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Messerattacke in Chemnitz
Einer der Tatverdächtigen ist mehrfach vorbestraft

Ein Mann legt am Tatort eine Blume nieder.
Ein Mann legt am Tatort eine Blume nieder. FOTO: dpa / Monika Skolimowska
Im Fall der tödlichen Messerattacke von Chemnitz ist einer der beiden Tatverdächtigen mehrfach vorbestraft, das teilt die Staatsanwaltschaft Chemnitz mit. Der Mann stehe unter Bewährung.

Ob es sich um den 22 Jahre alten Iraker oder den 23-jährigen Syrer handelt, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekanntgeben. Der Mann stehe unter Bewährung, hieß es. Gegen beide Männer war am Montag Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags ergangen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, in der Nacht zum Sonntag am Rande des Chemnitzer Stadtfestes einen 35 Jahre alten Deutschen erstochen zu haben.


Zum aktuellen Stand der Ermittlungen, insbesondere zum Tatmotiv, könne man derzeit keine Auskünfte geben, hieß es weiter. Auch übereinstimmende Medienberichte, wonach das Opfer deutsche und kubanische Wurzeln besitzt, vermochte die Staatsanwaltschaft Chemnitz „nicht zweifelsfrei“ zu bestätigen. Tatsache sei aber, dass er im früheren Karl-Marx-Stadt geboren wurde und deutscher Staatsbürger sei, hieß es.

Im Netz kursieren derweil Spekulationen zum Tatmotiv. Sächsische Politiker hatten in den vergangenen Tagen immer wieder vor einer Gerüchteküche und gezielten Fehlinformationen gewarnt.



(ubg/dpa)