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Erste Live-Show von „Let's Dance“
Ex-Tänzerin Oana Nechiti verabschiedet sich von „Let’s Dance“ mit besonderen Worten

 2018 nahm Oana Nechiti noch mit ihrem Partner Erich Klann bei „Let’s Dance“ teil.
2018 nahm Oana Nechiti noch mit ihrem Partner Erich Klann bei „Let’s Dance“ teil. FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd
Elf Staffeln tanzte Oana Nechiti bei „Let’s Dance“ mit. Doch in der am Freitag beginnenden Show ist sie nicht dabei. Dafür hat sie gute Gründe. Sie verabschiedet sich mit einer emotionalen Botschaft.

Eigentlich gehörte sie zum Inventar von „Let’s Dance“. Oana Nechiti. Sechs Jahre lang tanzte sie bei der RTL-Tanzshow mit. Doch nach der letzten Staffel 2018 stand für sie der Entschluss fest: Für sie ist „Let’s Dance“ zu Ende. Sie heuerte als Jurorin bei „Deutschland sucht den Superstar“ an.


Aber warum tanzt sie nicht mehr mit? Es ist die Familie, wie sie in einem emotionalen Clip auf Instagram nun verriet. „Nach der letzten Staffel hatte ich einen Breakdown. Ich habe losgeheult“, sagt Nechiti in einem Interview. „Let’s Dance war für mich Lebensinhalt. Wir (sie und ihr Partner Erich Klann, der ebenfalls mittanzt - Anm. d. Red) haben dafür gelebt. Aber als Mutter solche Schuldgefühle zu haben, ist schon hart.“ Ihr Sohn Nikolas komme jetzt in die Schule. Daher stehe es ihm zu, dass „Mama bei ihm ist“, so Oana.

Hier finden Sie alle Infos zu den Kandidaten, Sendeterminen, zur Jury und den Pofis von Let’s Dance 2019.



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Mit diesem Promi würde Joachim Llambi gerne tanzen

Am Freitag ist es wieder soweit: Das „Let’s Dance“-Tanzstudio von RTL öffnet wieder seine Tore. Auch in diesem Jahr wieder mit dabei: Kult-Juror Joachim Llambi. Gegenüber der Zeitschrift „tina“ hat Llambi nun verraten, mit warum er gerne mal mit Bundeskanzlerin Angela Merkel tanzen möchte.

Llambi: „Vielleicht keinen Rock 'n' Roll, aber so einen gemütlichen Foxtrott oder Walzer - ich glaube, das kriegt sie hin. Ich würde gern mal zehn Minuten mit ihr quatschen.“

Im Interview öffnet sich Llambi und erklärt, warum er so streng zu den Prominenten auf der Tanzfläche ist. “Klar ist es manchmal hart, aber es ist nie persönlich, sondern es geht nur um das Tanzen, um das Weiterbringen der Personen“, meint Llambi.

Gesunde Kritikfähigkeit und Offenheit vermisst er in der Gesellschaft und in der Politik: "Das Problem, das wir in Deutschland in den letzten Jahren haben, ist, dass die Leute so dünnhäutig geworden sind, dass man sich gar nicht mehr richtig auseinandersetzt. Der Diskurs ist uns in Deutschland verloren gegangen. Das ist schade. Auch in der Politik.“

Er wünscht sich mehr Zugänglichkeit: "Ich muss auch andere Meinungen akzeptieren! Nachprüfen, ob der andere Weg nicht doch auch richtig sein kann. Es gibt nicht nur die eine Meinung. Wir müssen bereit sein, wieder miteinander zu streiten, damit es auch weitergeht." Und zitiert dann seinen ehemaligen Chef, der ihm damals beigebracht hat: "Reibung erzeugt Wärme. Und Wärme Behaglichkeit."

(mro)