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Sensibilisierung für Cyber-Attacken
Kieler Verwaltung mit gefälschten Mails getestet

Kiel. Die Stadt Kiel hat ihren 3000 Mitarbeitern ohne Vorwarnung gefälschte Mails geschickt, um sie für Cyber-Attacken zu sensibilisieren. Bis zu 28 Prozent seien auf die Fake-Mails hereingefallen, hätten Links oder Anhänge geöffnet oder wollten sogar ihren Benutzernamen samt Passwort mitteilen, wie ein Stadtsprecher mitteilte.

Es wurden drei gefälschte Mails verschickt: vermeintliche Post von der Gehaltskasse, vom Chef und ein angeblicher Glühweingutschein. 


Das Projekt war dem Stadtsprecher zufolge im Auftrag der kommunalen Verbände als Pilotprojekt entwickelt worden. Alle Daten seien anonymisiert worden. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und der Personalrat hätten grünes Licht gegeben. Auch die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen äußerte sich positiv.