| 21:14 Uhr

Medizinsensation
Gefrorener Embryo nach 24 Jahren als Mädchen geboren

Knoxville. Nach gut 24 Jahren Tiefkühlung ist ein Embryo von einer US-Amerikanerin ausgetragen worden. Am 25. November kam das Mädchen Emma Wren Gibson gesund zur Welt, wie US-Medien gestern berichteten. Die Mutter aus dem US-Staat Tennessee sei bei der Geburt 25 Jahre alt gewesen und damit kaum älter als der Embryo, der seit Oktober 1992 nach einer künstlichen Befruchtung eines anonymen Paares als sogenanntes „Schneebaby“ auf Eis gelegen habe, meldete der US-Sender CNN. „Dieser Embryo und ich hätten die besten Freundinnen sein können“, sagte Mutter Tina Gibson, dem Sender CNN.

Nach gut 24 Jahren Tiefkühlung ist ein Embryo von einer US-Amerikanerin ausgetragen worden. Am 25. November kam das Mädchen Emma Wren Gibson gesund zur Welt, wie US-Medien gestern berichteten. Die Mutter aus dem US-Staat Tennessee sei bei der Geburt 25 Jahre alt gewesen und damit kaum älter als der Embryo, der seit Oktober 1992 nach einer künstlichen Befruchtung eines anonymen Paares als sogenanntes „Schneebaby“ auf Eis gelegen habe, meldete der US-Sender CNN. „Dieser Embryo und ich hätten die besten Freundinnen sein können“, sagte Mutter Tina Gibson, dem Sender CNN.


Emma halte nun den Rekord als längster eingefrorener Embryo, der zur Welt gekommen sei, zitierte das Portal „Standard Newswire“ Mitarbeiter der Medizinischen Bibliothek der Universität Tennessee. Die Verpflanzung des Embryos in die Gebärmutter der Frau hatte den Medienberichten zufolge ein Spezialist des Nationalen Embryo-Spenderzentrums vorgenommen. Dabei habe die überglückliche Mutter zuerst keine Ahnung gehabt, dass der Embryo bereits so lange Zeit in einem Eisfach gelegen habe. Sie hätten vielmehr binnen zwei Wochen aus 300 Spender-Profilen eines auswählen müssen. Um die Auswahl einzuschränken, hätten sie sich zunächst an Körpergröße und Gewicht orientiert, sagte die Mutter CNN. Das NEDC nimmt Embryos auf, die andere Paare nicht mehr benötigen oder für sich wünschen und vermittelt sie an Menschen mit Kinderwunsch.

Die Gibsons hatten dem Bericht zufolge keine eigenen Kinder haben können, weil Benjamin Gibson Mukoviszidose habe, die Männer unfruchtbar machen kann.