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Großeinsatz in Brandenburg
Polizei sucht an Autobahn mit Hunden nach vermisster Rebecca

 Auf der Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin hat die Polizei eine großangelegte Suchaktion eingeleitet (Archivfoto).
Auf der Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin hat die Polizei eine großangelegte Suchaktion eingeleitet (Archivfoto). FOTO: dpa / Patrick Pleul
Die Berliner Polizei setzt ihre Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Schülerin Rebecca in Brandenburg fort. Dort werden Spürhunde eingesetzt und Autobahnabfahrten gesperrt.

Am Samstag prüften Einsatzkräfte, ob Personensuchhunde an Anschlussstellen der Autobahn 12 zwischen Friedersdorf und Frankfurt (Oder) Spuren aufnehmen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Es komme deshalb zu Behinderungen und kurzen Sperrungen an Autobahnabfahrten.


Im Einsatz seien circa zehn Kräfte einer Einsatzhundertschaft, Ermittler der Mordkommission, Kollegen der Brandenburger Polizei sowie drei Hunde, hieß es. Die Aktion begann demnach gegen 10.30 Uhr, die Dauer war zunächst offen.

Zuletzt hatte es mehrere Suchaktionen der Polizei in Wäldern nahe der A12 südöstlich von Berlin gegeben. Hintergrund sollen jeweils Hinweise auf das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca gewesen sein. Autofahrten nach Brandenburg hatten den Verdacht gegen den 27 Jahre alten Deutschen erhärtet. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden.



Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Der Schwager sitzt in Untersuchungshaft.

(mro)