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Erste Haftstrafen nach „Costa Concordia“-Unglück

Grosseto. Eineinhalb Jahre nach dem Unglück der „Costa Concordia“ hat ein Richter erste Strafen wegen fahrlässiger Tötung gegen fünf Angestellte der Reederei verhängt. Roberto Ferrarini, der Leiter des Krisenstabs, erhielt mit zwei Jahren und zehn Monaten die höchste der fünf Haftstrafen. dpa

Der Hoteldirektor des Kreuzfahrtschiffs, Manrico Giampedroni, soll für zwei Jahre und sechs Monate in Haft, der Offizier auf der Kommandobrücke, Ciro Ambrosio, 23 Monate, Offizierin Silvia Coronica 18 Monate und Steuermann Jacob Rusli 20 Monate. Damit ist Kapitän Francesco Schettino der einzige, der noch angeklagt ist. Er muss sich derzeit vor Gericht wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sowie Verlassen des Schiffs verantworten.