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Kampagne
Ulrike Folkerts: Die meisten wollen Flüchtlingen helfen

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts setzt ihre Prominenz gezielt ein. Foto: Ulrich Perrey
Die Schauspielerin Ulrike Folkerts setzt ihre Prominenz gezielt ein. Foto: Ulrich Perrey FOTO: Ulrich Perrey
Amman. Die „Tatort“-Schauspielerin Ulrike Folkerts hat sich bei einem Besuch von Kriegsverletzten in Jordanien dafür ausgesprochen, dass Deutschland auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Flüchtlingen spielt. dpa

In der Bundesrepublik gebe es in manchen Teilen der Bevölkerung eine Ablehnung von Migranten - „aber die meisten Leute wollen helfen“.


Flüchtlinge hätten das Recht, nach Deutschland zu kommen. „Mein Anteil daran ist, die Probleme nicht aus den Augen zu verlieren: Der Krieg (in Syrien) ist nicht vorbei, Menschen fliehen.“

Folkerts, die als „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal bekannt wurde, war mit der Hilfsorganisation Handicap International in die jordanische Hauptstadt Amman gereist, um sie für die Kampagne „Stop Bombing Civilians“ („Stoppt das Bombardement von Zivilisten“) zu unterstützen. Dort traf sie am Dienstag unter anderem Verletzte aus Syrien und Menschen mit Behinderungen. Die Kampagne zielt darauf ab, den Einsatz von Sprengstoff in der Nähe von Zivilisten zu verbieten.



Deutschland sei ein reiches Land und in der Lage, anderen Menschen zu helfen, sagte Folkerts. „Es ist ziemlich einfach, zu helfen: Sag einfach "Hallo" und "Ja, du bist willkommen".“