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Kundgebung nach tödlichem Streit
Mann stirbt nach Streit auf Stadtfest in Chemnitz

Blumen erinnern an den tödlichen Streit in Chemnitz.
Blumen erinnern an den tödlichen Streit in Chemnitz. FOTO: dpa / Alexander Prautzsch
Verhängnisvoller Streit nach dem Stadtfest: Bei einer Messerattacke in der Innenstadt von Chemnitz ist ein Mann getötet worden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen Totschlags.

Die Polizei nahm zwei Männer vorläufig fest. Sie sind 22 und 23 Jahre alt. Derzeit werde geprüft, ob sie in die Auseinandersetzung verwickelt sind, teilte die Polizei in Chemnitz mit.


Nach dem Stadtfest war es gegen 3.15 Uhr in der Innenstadt zum Streit zwischen Männern unterschiedlicher Nationalitäten gekommen. „Insgesamt waren maximal zehn Personen an der Auseinandersetzung beteiligt“, sagte eine Polizeisprecherin. Bei der Auseinandersetzung wurden auch zwei Personen verletzt. Der Getötete ist ein Deutscher. Weitere Angaben zu den Nationalitäten machte die Sprecherin zunächst nicht.

Was der Auslöser des Streits gewesen war und was sich dann genau zutrug, war zunächst noch unklar, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 35-Jährige starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Mehrere Menschen waren nach der Auseinandersetzung geflüchtet.



Die sächsische Polizei rief dazu auf, sich nicht an Spekulationen zu dem Vorfall zu beteiligen. Es gebe „keinerlei Anhaltspunkte, dass eine Belästigung der Auseinandersetzung vorausging“, twitterte die Polizei. Zuvor hatten Informationen kursiert, dass der Grund für die Auseinandersetzung eine Belästigung von Frauen gewesen sei; der Niedergestochene habe helfen wollen, hieß es.

Das Stadtfest endet wegen des tödlichen Streits vorzeitig. „Wir haben uns aus Pietätsgründen dazu entschieden, das Stadtfest um 16 Uhr zu beenden“, sagte Sören Uhle von der Chemnitzer Wirtschaftsförderung, die das Stadtfest veranstaltet, am Sonntag. Regulär wäre es bis 20 Uhr gegangen.

(wer/dpa/AFP)