| 21:08 Uhr

Letztes Mittel
Drehkreuze sollen in Venedig Touristenansturm bremsen

Venedig. Venedig lebt von den Touristen – und könnte an ihnen zugrunde gehen. Um dem Ansturm rund um den Canal Grande bei Bedarf Herr zu werden, setzt die Lagunenstadt jetzt auf äußerst ungewöhnliche Mittel – Drehkreuze. Noch bis zum 1. Mai kann die Polizei Besuchern an mehreren Stellen der Stadt den Zugang verwehren und sie auf andere Wege umleiten, teilte die Kommune mit.

Venedig lebt von den Touristen – und könnte an ihnen zugrunde gehen. Um dem Ansturm rund um den Canal Grande bei Bedarf Herr zu werden, setzt die Lagunenstadt jetzt auf äußerst ungewöhnliche Mittel – Drehkreuze. Noch bis zum 1. Mai kann die Polizei Besuchern an mehreren Stellen der Stadt den Zugang verwehren und sie auf andere Wege umleiten, teilte die Kommune mit.


Touristen-Sperren wurden der Nachrichtenagentur Ansa zufolge an der Brücke Ponte della Costituzione, die über den Canal Grande führt, sowie nahe dem Bahnhof Santa Lucia eingerichtet. Auch über die Brücke, die die Wassermetropole mit dem Festland verbindet, könnten zeitweise nur bestimmte Verkehrsmittel wie Taxis rollen dürfen. Ist der Andrang zu groß, dürfen Touristenboote nicht mehr vor dem Markusplatz anlegen.

Aufgrund des Feiertags am Dienstag wurde mit besonders vielen Besuchern in der ohnehin überlaufenen Stadt gerechnet. Am Samstag hatte die Polizei die Drehkreuze trotz rund 60 000 Gästen für alle offen gelassen.