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Deutscher in den USA wird nicht hingerichtet

Deutscher in den USA wird nicht hingerichtetWashington/Phoenix. Ein vor fast zwei Jahrzehnten in den USA zum Tode verurteilter Deutscher bleibt von der Hinrichtung verschont. Eine Richterin im Bundesstaat Arizona entschied, dass der 49-Jährige aus Düsseldorf geistig behindert ist. Damit kann er nach geltenden US-Gesetzen nicht exekutiert werden

Deutscher in den USA wird nicht hingerichtetWashington/Phoenix. Ein vor fast zwei Jahrzehnten in den USA zum Tode verurteilter Deutscher bleibt von der Hinrichtung verschont. Eine Richterin im Bundesstaat Arizona entschied, dass der 49-Jährige aus Düsseldorf geistig behindert ist. Damit kann er nach geltenden US-Gesetzen nicht exekutiert werden. Er war zusammen mit seinem Bruder für schuldig befunden worden, seiner Frau im Dezember 1988 kurz nach der Heirat die Kehle durchschnitten zu haben, um mehrere hunderttausend Dollar aus einer Lebensversicherung zu kassieren. dpaHessen zieht Cola mit Kokain aus dem VerkehrWiesbaden. Wegen Spuren von Kokain in der Cola von Red Bull hat die hessische Lebensmittelaufsicht den Verkauf des Getränks untersagt. Eine entsprechende Weisung sei bereits am Dienstag an den Einzelhandel gegangen, teilte das hessische Verbraucherministerium am Freitag mit. Es bestehe zwar keine Gesundheitsgefahr, aber in Lebensmitteln seien solche Substanzen nicht zugelassen. dpaZwölfjähriger mit zwei Promille aufgegriffenVelbert. Auf einem Parkplatz im nordrhein-westfälischen Velbert hat die Polizei am Vatertag einen zwölf Jahre alten Jungen mit einer schweren Alkoholvergiftung aufgegriffen. Eine Untersuchung ergab: 2,0 Promille. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, war der Junge von einem 15-jährigen Freund mit einem Wodka-Mixgetränk "regelrecht abgefüllt worden". Das betrunkene Kind wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. dpaÄrzte warnen: Rund 400 Masern-FälleKöln/Berlin. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät zum Impfschutz vor Masern. Ein flüchtiger Kontakt reiche für eine Ansteckung aus. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin wurden in Deutschland in der Zeit von 1. Januar bis zum 20. Mai 394 Masern-Erkrankungen registriert. dpa