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Filmsensation
„Crazy Rich Asians“ bleiben an der Spitze von Nordamerikas Kinocharts

Michelle Yeoh (links), Henry Golding (Mitte) und Constance Wu (rechts) in einer Szene des Überraschungskinohits "Crazy Rich Asians".
Michelle Yeoh (links), Henry Golding (Mitte) und Constance Wu (rechts) in einer Szene des Überraschungskinohits "Crazy Rich Asians". FOTO: AP / Sanja Bucko
Die Liebeskomödie „Crazy Rich Asians“ mit ausschließlich asiatischen Darstellern lockt die Menschen in den USA und Kanada weiter in die Kinos.

Die Liebeskomödie „Crazy Rich Asians“ dominiert weiter die nordamerikanischen Kinocharts. Der erste Hollywoodfilm seit einem Vierteljahrhundert, für den nur Schauspieler mit asiatischem Hintergrund engagiert wurden, spielte an seinem zweiten Wochenende in den USA und Kanada rund 25 Millionen Dollar (etwa 21,5 Millionen Euro) ein und landete damit auf dem ersten Platz, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete.


In „Crazy Rich Asians“, der seit einigen Tagen unter dem Titel „Crazy Rich“ auch in Deutschland zu sehen ist, begleitet eine New Yorkerin ihren Partner in dessen Heimatstadt Singapur. Dort stellt sie überrascht fest, dass die Familie des Mannes zu den reichsten Asiens gehört – der Beginn einer Geschichte um die Frage, wie rein Liebe in einer Welt des Glamours sein kann. Das Werk, das auf einem gleichnamigen Bestseller-Roman beruht, erhielt in den USA extrem positive Kritiken.

Den zweiten Rang belegte erneut der Thriller „The Meg“ mit 13 Millionen Dollar. Der Film handelt vom Angriff eines gigantischen Hais und ist ebenfalls bereits in den deutschen Kinos.



Melissa McCarthys neueste Komödie „The Happytime Murders“ landete dagegen an ihrem Eröffnungswochenende mit enttäuschenden rund zehn Millionen Dollar nur auf dem dritten Platz. Der Film, der im Oktober nach Deutschland kommen soll, handelt von einer Welt, in der Menschen und Marionetten miteinander leben.

Die Ränge dahinter belegten der sechste Film aus der „Mission: Impossible“-Reihe mit dem Titel „Fallout“ und einem Einspielergebnis von acht Millionen Dollar sowie der Kinderfilm „Christopher Robin“ mit rund sechs Millionen.

(sbl/dpa)