| 21:11 Uhr

Nach Protest
Chinesisches Twitter lässt schwule Inhalte zu

Peking.

Nach einem Sturm der Entrüstung hat Chinas Kurznachrichtendienst Weibo eine Kehrtwende gemacht und will homosexuelle Inhalte wieder zulassen. Weibo teilte gestern mit, dass seine Säuberungskampagne „nicht mehr auf homosexuelle Inhalte abzielt“. Der Schritt hatte heftige Empörung ausgelöst, die sich einige Hundert Millionen Mal unter dem Hashtag #IAmGay Luft gemacht hatte, bevor dieser von der Zensur geblockt wurde. Der Kurznachrichtendienst hatte am Freitag angekündigt, dass Comics, Spiele, Texte und Videos genau auf Pornografie, blutige Gewalt und Homosexualität überwacht und gegebenenfalls zensiert würden.